Kategorie: Recap

September – Recap

Der September ist vorbei und damit auch meine Harry Potter (Reread) Reise.

Die letzten Monate bin ich viel im Bereich Science Fiction unterwegs gewesen und habe so das Abenteuer in die Welt der Magie zur Abwechslung auch sehr genossen.

Darüber hinaus habe ich ein weiteres Buch gelesen: einen schönen düsteren Island Thriller.

Somit habe ich den September mit soliden 4 Büchern abgeschlossen und bin ganz zufrieden.

Leseziel im September

Hier eine Übersicht meiner gelesenen Bücher in Zahlen:

Ursprüngliche Bücher:
“Harry Potter und der Orden des Phönix” (Band 5) S.1021/1021
“Harry Potter und der Halbblutprinz” (Band 6) S.656/656
“Schneeblind” S.352/352
“Runen – Geschichte und Mythos einer rätselhaften Schrift” S. 0/200

Zusatzbücher:
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7) S.767/767

Ursprüngliches Ziel: 2.029 von 2.229 Seiten gelesen (91% vom Ziel)
Mit Zusatzbüchern: 767 von 767 Seiten gelesen (100% vom Ziel)
– 4 Bücher

Eine Übersicht aller 2022 gelesenen Bücher findet ihr hier.

Meine Leseerfahrung

Harry Potter

Zu Harry Potter muss man eigentlich nicht viel sagen. Generationen von Kindern und Jugendlichen sind mit dieser fantastischen, magischen Welt aufgewachsen. Und egal ob jung oder auch was älter mit Harry, Ron und Hermine mit gefiebert.

Ich habe die Harry Potter Bücher zum ersten Mal gelesen bzw. vorgelesen bekommen und gehört als sie in Deutschlang 1998 erschienen sind. Wie sehr habe ich mir in den Sommerferien zwischen Grundschule und weiterführender Schule gewünscht ebenfalls einen Brief von Hogwarts zu erhalten. Man darf ja noch Träumen!

Der Hype um Harry Potter war unfassbar. Wenn ein neues Buch erschienen ist gab es kein Halten mehr und das Warten bis es die Bücher endlich auf Deutsch gab, war brutal!

Und egal ob 1998 oder Heute, fast ein Vierteljahrhundert später, tauche ich immer wieder mit ganzem Herzen in diese magische Welt ab. Auch wenn ich heute den ein oder anderen Zufall in den Büchern als etwas zu praktisch erkenne, gibt das der Geschichte in meinen Augen keinen Abbruch.

Was wirklich erstaunlich ist, ist die Entwicklung, die die Geschichte und die Charaktere erleben. Schon im ersten Band wird Harry und die anderen mit heftigen Aufgaben konfrontiert, doch ist die Stimmung noch kindgerecht und das Buch strömt eine bunte Lebensfreude aus. Doch mit jedem Band werden die Herausforderungen ernster, die Verluste härter und die Konsequenzen vernichtender. Eine Dunkelheit und Kühle legt sich über die Geschichte.

Doch abseits der Düsternis, ist die Freundschaft zwischen Ron, Hermine und Harry so wunderbar und unzerstörbar. Der Zusammenhalt der Freunde ist wunderschön und auch die Nebencharaktere wie die Weasley Geschwister oder Luna Lovegood sind so liebevoll gestaltet und machen jeder für sich ihre Entwicklung durch.

Tja ich kann jetzt noch einige Zeit so weiter machen, aber ihr merkt es: Ich bin ein großer Fan der Harry Potter Welt und werde die Bücher von Zeit zu Zeit immer wieder Lesen. 🙂

“Schneeblind”

Schneeblind - Ragnar Jónasson

Abseits vom neuerlichen Harry Potter Wahn, habe ich den Island Thriller “Schneeblind” gelesen. Ein Thriller, der die typische Düstere Stimmung der Island/Skandinavien Thriller widerspiegelt. Heftige Mordfälle, Skandale und Verwicklungen und eine Prise Romantik dürfen auch nicht fehlen.

Für mich ein Thriller der nur mäßig fesselnd war. Die Geschichte enthält die ein oder andere Wendung, war für mich aber im Großen und Ganzen nur mittelmäßig und kein Buch was mir in Erinnerung bleiben wird.

Manchmal lese ich ein Buch und kann mich einfach nicht mit den Charakteren Verbinden, oder mit ihnen mit Fiebern und Fürchten. So ein Buch war leider “Schneeblind” für mich.

Juli – Recap

Juli, Zeit für Standlektüre, seltsamer Sommerkrimis und Ferien. Naja zumindest für alle die noch nicht im Erwachsenenalttag angekommen sind. Ich persönlich meide die Sommermonate um mir Urlaub zu nehmen. Ich mummel mich lieber im Frühjahr oder Herbst mit einem guten Buch zuhause ein. Nichtsdestotrotz ist der Juli gar nicht schlecht gelaufen, was mein Lesepensum angeht. Auf jeden Fall ist es wieder Zeit für den Juli Recap.

Leseziel im Juli

Ursprüngliche Bücher:
“Cult” (S.512/512)
“Fever” (S.528/528)
“Elon Musk” (S.448/448)
“Burn On” (S.135/304)
1.488 von 1.792 Seiten gelesen (91%)

Zusatzbücher:
“The Time Machine” (S.99/99)
“4000 Wochen” (S.301/301)
“Die Apollo Morde” (S.640/640)

Ursprüngliches Ziel: 1.623 von 1.792 Seiten gelesen (91% vom Ziel)
Mit Zusatzbüchern: 1.040 von 1.040 Seiten gelesen (100% vom Ziel)
– 6 Bücher

Eine Übersicht aller 2022 gelesenen Bücher findet ihr hier.

Meine Leseerfahrung

“Cult” und “Fever” von Preston & Child

Diese beiden Bücher sind Band 9 und Band 10 der Special Agent Pendergast Reihe von dem Autorenduo Preston & Child.

“Cult” spielt mitten in der Millionenmetropole New York. Mehrere Angriffe von scheinbaren Zombies befasst die Polizei und ruft Special Agent Pendergast auf den Plan. Pendergast ermittelt und kommt auf die Spur einer Sekte in Manhattan.

“Fever” führt Special Agent Pendergast auf den Sitz seiner Familie und in seine Vergangenheit zurück. Pendergast muss sich mit dem geheimen Doppelleben seiner verstorbenen Frau beschäftigen. Dabei wird er wieder von seinem guten Freund D’Agosta unterstützt.

Besonders “Cult” hat mir sehr gut gefallen, weil es wieder eine sehr gruselige Geschichte war und die Horror-Atmosphäre der ersten Bücher der Reihe hat wieder aufleben lassen. Es war eine klassische Pendergast Geschichte, die sehr mysteriös und unheimlich und übernatürlich beginnt, für die Pendergast aber eine wissenschaftlich fundierte Lösung findet. Herrlich!

“Elon Musk” von Ashlee Vance

Elon Musk ist eine Persönlichkeit zwischen Wahnsinn, Ehrgeiz und Visionärtum. Mich interessiert Elon Musk besonders im Zusammenhang mit Space X. Die privaten Player haben sicher einen Teil dazu beigetragen, dass Raumfahrt neuen Wind bekommt. Dabei interessiert mich kein Space Tourismus, aber alles was die Wissenschaft im All vorantreibt.

Ashlee Vance erzählt in seinem Buch die Biografischen Eckdaten aus Musks Leben. Von seiner Kindheit in Südafrika, über seine Ausbildung und seine Karriere in der IT und diversen Firmen wie PayPal, SpaceX und Tesla. Er beschreibt auch Musks Arbeitswahn, seine Egozentrische Persönlichkeit und seine Risikobereitschaft. Auch kommt rüber, dass die Arbeitsatmosphäre rund um Musk ungemütlich sein kann. Ich persönlich denke, dass dieser Ausschnitt, den man im Buch erzählt bekommt, nicht ungemütlich genug ist, als dass es an die Wahrheit ran kommt. Allerdings ist so oder so alles nur Vermutung, denn das Bild von Musk, wie man es aus den Medien kennt, ist auch nur ein Ausschnitt.

Insgesamt finde ich das Buch lesenswert und ein interessanter Einblick in eine sehr sonderliche Persönlichkeit. Ob man das jetzt gut oder schlecht findet, das kann man sich noch überlegen. 😀

“4000 Wochen” von Oliver Burkeman

“4000 Wochen” mit dem Untertitel “Das Leben ist zu kurz für Zeitmanagement” ist ein Buch über Zeitmanagement oder dessen Überbewertung. Der Aufhänger sind die 4000 Wochen, die ein durchschnittliches Menschliches Leben dauert. In Wochen gesehen, wirkt das Leben relativ kurz. Burkeman spricht in seinem Buch über viele Aspekte von Prioritäten setzen über das Abschalten vom Hektischen Online-Leben und dass zu viel Planung nur Zeitverschwendung ist.

Ein praktischer Tipp, der mir besonders im Gedächtnis geblieben, und den ich tatsächlich anwende, ist der Tipp sich immer nur 3 Aufgaben raus zu suchen und diese abzuarbeiten bevor man sich neue sucht. Das hat den Vorteil, dass Aufgaben beendet werden und nicht zig Aufgaben halb angefangen liegen bleiben. Zum anderen kann man sich besser fokussieren und erkennen wenn man Aufgaben auch einfach mal verwerfen und in die Tonne kloppen muss – fachlich korrekt ausgedrückt.

Ich stimme nicht allem aus diesem Buch zu und der Untertitel “Das Leben ist zu kurz für Zeitmanagement” ist natürlich etwas reißerisch denn auch Burkeman schlägt Konzepte zum Zeitmanagement vor auch wenn diese schlanker ausfallen. Ich finde allerdings einige Denkanstöße wertvoll und deshalb finde ich hat sich das Buch gelohnt.

“Die Apollo Morde” von Chris Hadfield

Die Apollo Morde - Chris Hadfield

Seit einigen Monaten feiere ich den Rockstar Astronauten Chris Hadfield schon sehr! Der Kanadische Astronaut ist ein Alleskönner und neben seiner enormen technischen und wissenschaftlichen Ausbildung hat er mit seiner Musik aus dem All viele begeistert und bereits einige Bücher veröffentlicht. Wer als Astronaut auf der ISS angekommen ist hat so ein vielfältiges und heftiges Leben hinter sich, dass er sehr viel zu erzählen hat.

Mit “Die Apollo Morde” hat er ein fiktiven Thriller geschafften, in dem sein umfassendes Wissen über die Raumfahrt einfließt. Es geht um Spionage und Mord im Weltall! Das kann ja nur spannend sein. Besonders liebe ich allerdings an diesem Buch den unfassbaren Detailreichtum über die Raumfahrt, EVAs und Astronautik! Sehr empfehlenswert für alle Raumfahrt Liebhaberrinnen!

Hier noch der Song I.S.S. (Is Somebody Sining) performed von Chris Hadfield und den Barenaked Ladies!