Schlagwort: Wissenschaft

Podcast Recap – KW31-2026

Hello Hello zum neuen Podcast Recap – Nr. 31!

Leute, ich habe es geschafft: Der Mordlust-Marathon ist abgeschlossen. Nach gefühlt wochenlangem Bingen bin ich tatsächlich auf dem aktuellen Stand angekommen. Das ist gleichzeitig ein kleines Erfolgserlebnis und ein bisschen traurig, denn jetzt heißt es tatsächlich wieder: warten auf neue Folgen.

Ich brauche also dringend einen neuen True-Crime-Podcast, den ich von hinten bis vorne aufholen kann. Falls ihr Empfehlungen habt: immer her damit!

Ansonsten habe ich diese Woche zwei Podcasts wieder etwas aus ihrem Dornröschenschlaf geholt: Das Universum und Methodisch Inkorrekt. Bei beiden hatten sich über die letzten Monate einige Folgen angesammelt, die ich jetzt endlich anfange nachzuholen habe.

Besonders bei Das Universum merke ich wieder, wie gerne ich den Podcast zum Einschlafen höre. Geschichten über Kometen, Galaxien und die Tiefen des Weltalls sind irgendwie die perfekte Unterhaltung vorm Schlafen. Man kann noch etwas lernen, aber gleichzeitig schweifen die Gedanken ganz angenehm ins Weltall ab. Und es ist deutlich weniger wahrscheinlich, dass ich danach noch über Mord und Totschlag nachdenke und die Abgründe der Menschheit.

Bei Methodisch Inkorrekt gab es dagegen wieder Wissenschaft in gewohnter Form – und damit genug Stoff, um auch tagsüber ein bisschen was dazuzulernen.

Ein kleines Highlight war noch die neue Folge von Friends in Crime in der es um den Handtuchkrieg im Urlaub ging. Man glaubt es kaum welch abstruse Formen das mittlerweile angenommen hat!

Insgesamt also eine eher ruhige Podcast-Woche, aber mit einem kleinen Meilenstein: Mordlust ist aufgeholt!

KW31 – 27.07.2026-02.08.2026 – Gehörte Episoden

Alliteration am Arsch:
AAA394 – „Unbedingt Urlaub“ 
AAA393 – „Tönende Tastatur“ 

Das Universum:
DU154 – Wird künstliche Intelligenz die Astronomie zerstören?
DU153 – Woher kommt das Magnetfeld der Sonne?

Methodisch Inkorrekt:
Mi403 – „Der Wolf will nicht!“ 
Mi401 – „Körperfunktion als Kulturleistung“ 
Mi400 – „Lazarus-Physik im Quantenfeld“

Mordlust:
#244 Partner in Crime
“Behind the Scenes” bei Mordlust – präsentiert von Spotify Legends Club

Friends in Crime:
#27 Tatort Sonnenliege: Handtuchkrieg auf Kos

Podcast Recap 2026
alienicious.de

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Rezension: „Extinction“ von Douglas Preston

Rezension: „Extinction“ von Douglas Preston - alienicious.de

Inhalt

Tief in den Rocky Mountains liegt das gigantische Ferienresort Erebus. Dank modernster Gentechnik können die betuchten Gäste wie vor Jahrtausenden wollige Mammuts, gewaltige Riesenhirsche und meterhohe Riesenfaultiere in ihrem natürlichen Habitat erleben.

Als ein Millionärssohn und seine Frau entführt und im Hinterland tot aufgefunden werden, gerät eine Gruppe von gewaltbereiten Öko-Terroristen in Verdacht. FBI-Agentin Frances Cash und Sheriff James Colcord sollen den Fall schleunigst aufklären. Doch dann häufen sich die Morde, und der 400 Quadratkilometer umfassende Ferienort muss evakuiert werden.
Inmitten der prähistorischen Flora und Fauna werden Cash und Colcord mit etwas Bösem konfrontiert, dem es nicht ums Neubeleben, sondern ums Auslöschen geht …

Quelle: Argon Hörbuch Verlag

Meine Meinung

Mit Extinction greift Douglas Preston – diesmal solo unterwegs – mal wieder ein Thema auf, das perfekt zu ihm passt: Wissenschaft, Kontrollverlust und ein Szenario, das komplett eskaliert, sobald Menschen glauben, sie hätten die Natur im Griff. Der Autor ist vor allem durch seine Thriller – in Zusammenarbeit mit Lincoln Child – rund um FBI-Agent Aloysius Pendergast bekannt, aber auch Bücher wie Mount Dragon, Relic oder Old Bones zeigen genau diese Mischung aus Hightech, Forschung, Isolation und latentem Wahnsinn, die auch Extinction prägt.

Figuren aus anderen Romanen tauchen hier meines Wissens nach nicht direkt auf. Extinction funktioniert eher als eigenständiger Techno-Thriller und steht damit näher bei Büchern wie Mount Dragon als bei der Pendergast-Reihe. Man merkt aber trotzdem sofort, von wem das Buch ist. Diese typische Preston/Child-DNA steckt überall drin: abgelegene Orte, wissenschaftliche Grenzbereiche, Menschen mit zu viel Geld und zu wenig moralischer Bremse und natürlich eine Situation, die völlig außer Kontrolle gerät.

Die Jurassic Park Idee

Die Grundidee erinnert natürlich sofort an Jurassic Park. Das liegt auch komplett auf der Hand. Ein abgeschottetes Luxusresort, ausgestorbene Tiere, Gentechnik, zahlungskräftige Besucher und die große Frage, ob Menschen Dinge wiederbeleben sollten, nur weil sie es können. Der Vergleich ist aber gerade deshalb interessant, weil zwischen beiden Büchern über 30 Jahre liegen. Michael Crichtons Jurassic Park erschien 1990, also in einer Zeit, in der Gentechnik für viele noch fast futuristisch wirkte. Klonen und DNA-Manipulation hatten etwas Spekulatives, beinahe Science-Fiction-artiges.

Extinction erscheint dagegen in einer Zeit, in der Themen wie CRISPR, Genmanipulation und „De-Extinction“ längst reale Debatten sind. Die Diskussion wirkt dadurch deutlich näher an unserer Gegenwart. Während Jurassic Park noch stark von der Faszination über die technische Möglichkeit lebt, schwingt bei Extinction viel stärker diese moderne Tech-Bro-Mentalität mit: reiche Investoren, Erlebnisindustrie, Luxus für Superreiche und die völlige Selbstverständlichkeit, dass Wissenschaft kommerzialisiert wird. Das Buch fühlt sich dadurch weniger wie ferne Zukunft an und eher wie eine leicht überdrehte Version unserer Gegenwart.

Erwartungen

Und ja, die Geschichte ist schon ziemlich wild. Aber genau das erwarte ich mittlerweile auch von Prestons Büchern. Die Bücher waren selten subtil. Sie werfen oft mehrere Konflikte gleichzeitig in einen Topf: Wissenschaftsethik, Kapitalismus, Naturgewalt, Sicherheitswahn, menschliche Hybris und dann natürlich noch die Thriller-Ebene mit Ermittlungen, Toten und Eskalation. Das muss man mögen. Ich mag genau dieses Überzeichnete eigentlich ganz gern, solange es spannend bleibt — und das schafft Extinction ziemlich gut.

Die Protagonistin

Frances Cash mochte ich als Hauptfigur wirklich gern. Sie wirkt kompetent, direkt und angenehm bodenständig. Gerade weil um sie herum vieles immer absurder wird, funktioniert sie gut als Gegenpol. Immer wieder überraschen mich die weiblichen Protagonistinnen in Prestons (und Childs) Büchern positiv. Frances Cash hat genug Eigenständigkeit, dass sie nicht nur „die Ermittlerin“ bleibt. Die Dynamik mit Sheriff James Colcord funktioniert ebenfalls gut, ohne ständig in irgendwelche unnötigen Klischees abzurutschen.

Reread

Ich habe das Buch jetzt als Reread gelesen und musste dabei feststellen, dass erstaunlich wenig hängen geblieben war. Aber ehrlicherweise liegt das bei mir mittlerweile auch einfach an der Menge an Büchern, die ich lese. Beim erneuten Lesen kam vieles wieder zurück und ich hatte trotzdem Spaß daran. Das spricht für mich eigentlich eher dafür, dass das Buch zwar kein absoluter Meilenstein ist, aber genau das liefert, was ich von Prestons Büchern haben will: hohes Tempo, wissenschaftlicher Wahnsinn, eskalierende Situationen und ein Setting, das komplett außer Kontrolle gerät.

Fazit

Am Ende ist Extinction für mich kein Buch, das das Genre neu erfindet. Es versucht das aber auch gar nicht. Es steht ziemlich klar in der Tradition von Techno-Thrillern wie Jurassic Park, nur mit moderneren Debatten und einem deutlich aktuelleren Blick auf Wissenschaft, Kapital und Entertainment. Wer Preston und Child mag, bekommt hier eigentlich genau das, was man erwartet — und in meinem Fall ist das absolut positiv gemeint.

Buchdetails:

„Extinction. Wenn das Böse erwacht“ von Douglas Preston
Argon Hörbuch – 02.04.2024 (Hier geht’s zur Verlagsseite🔗)
Hörbuch – 11:11 Std.


Hinweise

Rezension: ©alienicious 2026

Das rezensierte Buch habe ich selber erworben.

Eine Übersicht meiner Rezensionen findet ihr hier. 🕮

Podcast Recap – KW30-2026

Hallöchen zum neuen Podcast Recap!

Diese Woche habe ich viel zu sagen!

Schlafende Mädchen

Bei Hoaxilla ist mir vor allem die Geschichte vom schlafenden Mädchen von Turville im Kopf geblieben. Selbst wenn man sich die Hintergründe der Geschichte ausdenkt, bleiben für mich so viele ganz praktische Fragen offen: Wie soll das jahrelang ohne Ausscheidungen funktioniert haben? Und was ist mit Druckstellen? Wenn jemand wirklich jahrelang in derselben Position liegen würde, müsste der Körper doch schwerste Verletzungen davontragen. Eine Folge, bei der ich die ganze Zeit ungläubig zugehört habe. Eine sehr seltsame Geschichte! Ging es um Bereicherung?

Ermordung von Galaxien

Außerdem habe ich endlich wieder Das Universum aufgegriffen. Den Podcast habe ich sträflich vernachlässigt – bestimmt ein halbes Jahr oder länger. Jetzt wird aufgeholt! Für mich ist er der perfekte Begleiter vor dem Einschlafen, weil sich die Themen eben nicht ständig um Mord und Totschlag drehen. Auch wenn Die Ermordung von Pablos Galaxie zunächst etwas anderes vermuten lässt. 😀 Ich hatte die beiden Hosts wirklich vermisst.

Bestattung

Bei Verbrechen von Nebenan hatte Philipp Fleiter einen ganz besonderen Gast: Luis Bauer, den viele vermutlich von Instagram oder TikTok kennen. Als Bestatter gibt er dort Einblicke in seinen Beruf und genau das hat er auch im Podcast getan. Ich fand ihn unglaublich sympathisch und seine Erklärungen rund um Bestattungen haben dem sehr bedrückenden Fall noch einmal eine ganz eigene Perspektive gegeben.

Mütter Marathon und Gehacktes

Und zuletzt war – wie fast immer – auch Plot House mit gleich zwei skurrilen Geschichten dabei. Bei „Der Mütter-Marathon des Millionärs“ war ich mir anfangs sicher, dass es entweder um Elon Musk oder um den Fruchtbarkeitsarzt gehen würde, der heimlich seinen eigenen Samen verwendet und so Hunderte Kinder gezeugt hat. Weit gefehlt. Die tatsächliche Geschichte war noch absurder und gleichzeitig ziemlich verstörend: ein Millionär, der buchstäblich einen Wettkampf um die meisten Kinder einer Frau in einem Jahrzehnt veranstaltete.

Die zweite Folge „Am Mittwoch gibt’s Gehacktes“ hat mich dann wieder komplett an der Menschheit zweifeln lassen. Gemeinsam mit Timur erzählt Lottie die Geschichte vom Verschwinden Hannies und ihrem exzentrischen Ehemann Richard Klinkhamer, der unter dem Deckmäntelchen der Kunst die Wahrheit offenbar schon längst preisgegeben hatte. Einer dieser Fälle, bei denen man am Ende nur fassungslos zurückbleibt.

KW30 – 20.07.2026-26.07.2026 – Gehörte Episoden

Hoaxilla:
Hoaxilla #382 – Das schlafende Mädchen von Turville 
Hoaxilla #384 – WitchTok

Alliteration am Arsch:
AAA392 – „Exquisite Echokammern“

Plot House:
#51 – Am Mittwoch gibt’s Gehacktes (mit Timur)
#52 Der Mütter-Marathon des Millionärs

Das Universum:
DU150 – Die Ermordung von Pablos Galaxie und Schwarze Löcher im äußeren Sonnensystem
DU151 – Die Zerstörung von Welten und die Entstehung der Saturnringe
DU152 – Ein Blob aus dunkler Materie im Herz der Milchstrasse

Methodisch Inkorrekt:
Mi396 – „Bezos Budget Variante“ 
Mi399 – „Schrödingers Kindergarten“ 

Verbrechen von Nebenan:
#179 Totenruhe

Podcast Recap 2026
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Podcast Recap – KW29-2026

Hallöchen zum Podcast Recap!

Ich glaube, das war tatsächlich die kürzeste Podcast-Woche des Jahres. 😄 Statt Podcasts standen diese Woche einfach mehr Hörbücher auf dem Plan, deshalb blieb für meinen Podcast-Player nicht ganz so viel Zeit.

Aus Neugier habe ich mir die Programmvorschau für den Juli von Hoaxilla angehört. Für mich persönlich hat das Format allerdings keinen allzu großen Mehrwert – da würde mir eine kleine Grafik mit den kommenden Themen völlig ausreichen. Gleichzeitig kann ich mir gut vorstellen, dass Alexa und Alexander solche Folgen auch nutzen, um über ihre Arbeit und die Finanzierung des Podcasts zu sprechen. Und das ist absolut legitim. Weil in der Programmvorschau auch nicht nur die kommenden Folgen vom Pure Feed angekündigt werden sondern alle Formate.

Ich bin ohnehin schon länger nicht mehr komplett auf dem aktuellen Stand bei Hoaxilla. Irgendwann habe ich den Anschluss verloren, als die Folgen unregelmäßiger erschienen und der Fokus zeitweise stärker auf anderen Projekten lag. Das ist aber überhaupt kein Vorwurf. Die beiden stellen ihre Inhalte kostenlos zur Verfügung und investieren unglaublich viel Zeit in ihre Arbeit. Ich höre Hoaxilla deshalb einfach in meinem eigenen Tempo – und freue mich jedes Mal, wenn ich wieder eine Folge einschiebe.

Ansonsten standen Methodisch Inkorrekt und Alliteration am Arsch auf dem Programm. Besonders bei Minkorrekt machen mir die Experimente in den letzten Wochen wieder richtig viel Spaß. Ich habe das Gefühl, diese Rubrik ist gerade wieder richtig aufgeblüht!

KW29 – 13.07.2026-19.07.2026 – Gehörte Episoden

Hoaxilla:
Programmvorschau Juli 2026

Alliteration am Arsch:
AAA391 – „Peter Prinzip“

Methodisch Inkorrekt:
Mi398 – „Radwegschnorrer“

Podcast Recap 2026
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