Schlagwort: Horror

Podcast Recap – KW14-2026

Hallo zum Podcast Recap in der Woche 14,

Diese Woche war podcasttechnisch wieder abwechslungsreich. Zwar war mit Mordlust mal wieder eine ordentliche Portion True Crime dabei, aber daneben habe ich auch Zeit mit Wissenschaft, Geistern und Gruselgeschichten verbracht.

Ein Highlight der Woche war für mich die Ghostbusters-Folge der Kackis. Der zweite Teil der Mini Reihe mit Dag von SDP. Die Mischung aus Popkultur, Wissenschaft und Filmschissen.

Außerdem habe ich mehrere Folgen Methodisch Inkorrekt gehört. Der Podcast gehört seit langem fest zu meiner Rotation, auch wenn ich längst nicht jede wissenschaftliche Erklärung bis ins letzte Detail verstehe. Aber dafür ist es ja auch methodisch inkorrekt! Auch den „Laber“ Teil zu Beginn des Podcast mag ich immer sehr gern um einen Einblick bei Reini und Nicolas zu bekommen, was sie abseits der Wissenschaft beschäftigt.

Für etwas düsterere Unterhaltung sorgten diese Woche der NoSleep Podcast und Plot House. Besonders Plot House bleibt für mich ein Highlight, bei dem man nie so genau weiß, wohin die Reise eigentlich geht. Und der No Sleep Podcast hat mich diese Woche mit Creepy Pasta versorgt.

Und dann gab es noch Verbrechen von Nebenan mit dem Berliner Pokerraub. Einer dieser Fälle, die so absurd klingen, dass man fast vergessen könnte, dass sie tatsächlich passiert sind. Wobei ich sagen muss dass mich so Raub und Einbruck, oder auch Bankraube nie so arg interessieren.

Insgesamt also eine bunte Podcast-Woche mit viel True Crime, etwas Wissenschaft, Geisterjägern und einer Prise Horror.

KW14 – 30.03.2026-05.04.2026 – Gehörte Episoden

No Sleep Podcast:
S24 Ep1: NoSleep Podcast S24E01 

Alliteration am Arsch:
AAA376 – „Hilfreicher Hausmeister“ 

Plot House:
#40 Satans letzte Bastion auf Erden (mit Lézan)

Methodisch Inkorrekt:
Mi380 – „Löchriger Käse“
Mi382 – „Reisen ist kein Selbstzweck“ 
Mi383 – „Pi-Festwochen“ 

Kack und Sachgeschichten (Free/Premium):
#345: Ghostbusters – Die Wissenschaft | feat. Dag von SDP

Verbrechen von Nebenan:
#171 All In: Der Pokerraub von Berlin (mit Max Kruse)

Mordlust:
#104 Versuchskaninchen
#105 Knochenjob
#106 Besessen
#107 Wer schön sein will…

Podcast Recap 2026
alienicious.de

Hier geht’s zur Übersicht meiner Podcast-Recaps.

Rezension: Die Penny-Archer-Reihe von G.S. Foster

Inhalt

Band 1 – Der Geist eines Psychopathen

Die gefallene Enthüllungsjournalistin Penny Archer nimmt aus Geldnot einen Ghostwriting-Job auf Hawaii an. Doch das abgelegene Strandhaus ihres Auftraggebers birgt eine düstere Vergangenheit voller Gewalt, Geheimnisse und übernatürlicher Ereignisse. Penny gerät immer tiefer in einen Horror aus Schuld, Wahnsinn und Geistern.

Band 2 – Der Dämon in den Dünen

Für ihren nächsten Auftrag reist Penny in ein abgelegenes Militärlager im syrischen Krisengebiet. Zwischen Krieg, Isolation und uralten Legenden entdeckt sie, dass unter dem Sand etwas lauert, das besser niemals geweckt worden wäre. Der Band verbindet Military-Thriller mit übernatürlichem Horror.

Band 3 – Die Bestie im Central Park

In New York wird Penny mit brutalen Mordfällen konfrontiert, die auf eine monströse Kreatur hindeuten. Während die Stadt von Angst erfasst wird, jagt sie ein Wesen, das scheinbar direkt aus einem Albtraum stammt. Besonders die düstere Großstadtatmosphäre steht hier im Vordergrund.

Band 4 – Der Vampir von Hollywood

In Los Angeles stößt Penny auf eine Reihe grausamer Vorfälle in der glamourösen Filmwelt. Hinter Ruhm, Reichtum und Schönheit scheint sich etwas Unsterbliches zu verbergen. Der Band spielt mit klassischen Vampir-Elementen, verpackt sie aber modern und brutal.

Band 5 – Der Satan von San Francisco

Penny gerät in einen Fall rund um okkulte Rituale und dämonische Kräfte. Während sich ein Tor zur Hölle zu öffnen droht, verschwimmen die Grenzen zwischen religiösem Wahn und echtem Übernatürlichem immer stärker. Einer der düstersten und apokalyptischsten Teile der Reihe.

Band 6 – Berlin Bloody Mary

In Berlin untersucht Penny eine Legende rund um Spiegel, Erscheinungen und die berüchtigte Bloody Mary. Was zunächst wie ein urbaner Mythos wirkt, entwickelt sich schnell zu einem tödlichen Albtraum. Der Schauplatz Berlin verleiht der Reihe dabei erstmals eine europäische Horror-Atmosphäre.

Meine Meinung

Die Protagonistin: Penny Archer

Penny Archer ist das Herzstück der Reihe: Die Protagonistin ist eine ehemalige Enthüllungsjournalistin, die beruflich abgestürzt ist, weil sie sich in einem Fall verhoben hat. In ihrem ersten Band nimmt sie ihre neue Professur auf und hält sich ab da als Ghostwriterin über Wasser.
Penny Archer ist für mich der Inbegriff einer klassischen Hörspiel Heldin. Sie hat auch Macken, sie ist auch mal erschöpft und sie weiß gar nicht wie ihr geschieht, aber sie stolpert fortwährend in die verrücktesten Situationen und befreit sich daraus.

Was Penny besonders auszeichnet, ist ihre Mischung aus Neugier, Mut und emotionaler Bodenständigkeit. Sie ist intelligent und hartnäckig, zweifelt aber auch an sich selbst und trägt sichtbar Narben aus ihrer Vergangenheit mit sich herum. Dadurch wirkt sie trotz der wilden Geschichten etwas menschlicher – selbst wenn um sie herum Dämonen, Monster oder Geister ihr Unwesen treiben.

Im Verlauf der Reihe entwickelt Penny sich immer weiter: von einer Frau, die vor allem ums Überleben kämpft, hin zu jemandem, der sich aktiv dem Übernatürlichen entgegenstellt.

Die (Hör)Buchreihe

Die Reihe zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie klassischen Horror mit Thriller-, Mystery- und Crime-Elementen verbindet. Die Bücher fühlen sich oft an wie eine Mischung aus übernatürlichem Horrorfilm, düsterem Krimi und Abenteuerroman – und für mich auch ein wenig wie die klassischen Hörspiele meiner Kindheit mit dem Monster of the week.

  • Jeder Band hat ein eigenes Horror-Thema:
    Jede Geschichte greift ein anderes Horror-Subgenre auf: Geisterhäuser, Dämonen, Monster, Vampire, Okkultismus oder urbane Legenden. Dadurch bleibt die Reihe abwechslungsreich und wirkt fast wie eine Horror-Anthologie mit durchgehender Hauptfigur.
  • Atmosphäre und Splatter:
    Die Bücher leben stark von ihrer Stimmung. Verlassene Orte, bedrohliche Landschaften, Isolation und unterschwellige Spannung spielen eine große Rolle. Gerade die Schauplätze – Hawaii, die Wüste, New York, Hollywood oder Berlin – prägen die jeweilige Geschichte enorm. Und neben der Atmosphäre sind die Bücher auch enorm brutal.
  • Eine klassische, aber coole Horror-Heldin:
    Penny Archer ist im Kern genau die Art von Protagonistin, die man in solchen Reihen einfach gerne begleitet: schlagfertig, hartnäckig, mutig und erstaunlich zäh. Auch wenn sie beruflich gefallen ist, mit Ängsten kämpft oder vom Übernatürlichen überfordert wird, stellt sie sich dem Horror immer wieder entgegen und übersteht selbst die schlimmsten Situationen. Gerade das macht die Reihe so unterhaltsam – Penny muss das Genre nicht neu erfinden, um als Hauptfigur zu funktionieren. Sie ist eine klassische Horror-Heldin, bei der man gerne mitfiebert.
  • Das Übernatürliche, Urban Legends:
    Viele Horror-Thriller spielen lange mit der Frage, ob ihre Handlung rational erklärbar ist. In der Penny-Archer-Reihe existieren Monster, Dämonen und Geister tatsächlich.
  • Moderne Horror-Vibes statt klassischer Spannungsaubau:
    Die Bücher setzen weniger auf intensivem Aufbau von Spannung und mehr auf modernen Horror mit Urban-Legends-, Mystery- und Cinematic-Feeling. Dadurch wirken sie leicht zugänglich und sehr bingebar.

Fazit

Mir hat die Penny Archer Reihe bisher wirklich gut gefallen. Die Bücher sind weniger ausgeklügelter Horror a la Hereditary, sondern mehr eine Anthologie aus gruseligen Horror Geschichten mit klassischen Motiven in einem leichtbekömmlichen und unterhaltsamen Rahmen verpackt.

Fortsetzung der Reihe

Zum Zeitpunkt meiner Rezension bin ich auf dem Stand vom Sommer 2025 und Band 6 der Reihe. Es sind bis jetzt noch zwei Bände gefolgt: Band 7 und 8, siehe unten.

Reihendetails:

Band 1: „Der Geist eines Psychopathen“ (31.01.2025)
Band 2: „Der Geist in den Dünen“ (28.02.2025)
Band 3: „Die Bestie im Central Park“ (28.03.2025)
Band 4: „Der Vampir von Hollywood“ (25.04.2025)
Band 5: „Der Satan von San Francisco“ (06.06.2025)
Band 6: „Berlin Bloody Mary“ (18.07.2025)
Band 7: „Der Ripper von Washington“ (29.08.2025)
Band 8: „Die Geister eines Psychopathen“ (17.10.2025)
Autor: G.S. Foster (Homepage)


Hinweise

Rezension: ©alienicious 2026

Die rezensierten Hörbücher habe ich selber erworben.

Eine Übersicht meiner Rezensionen findet ihr hier. 🕮

Rezension: „Roadkill“ von Tanja Hanika

Als großer Fan von Tanja Hanikas Büchern war ich gespannt auf „Roadkill“. Leider muss ich sagen, dass es mich eher enttäuscht hat. Erfahrt in meiner Rezension warum mich „Roadkill“ nicht ganz überzeugen konnte.

"Roadkill" von Tanja Hanika

Blut, Irrsinn und hemmungslose Rache erwarten denjenigen, der seinen Weg verlässt.

Mira und Lars fahren nach einem Besuch bei seinen Eltern von der Autobahn ab, um über abgelegene Landstraßen die Gegend zu erkunden. Nach einem verlassenen Bus finden sie bald auch einen verwirrten Busfahrer und ihr kleines Abenteuer wird zu einer Nacht voller Mord und Blut.

Drei Jugendliche beenden ihre Geocaching-Schatzsuche im Wald, um stattdessen das sagenumwobene Grab einer Hexe aufzuspüren. Dabei wird ein Killer auf sie aufmerksam, der nach einer Bus-Panne durch die Wälder streift. Sie müssen sich fragen: Wird der Killer oder die tote Hexe sie holen kommen?

Quelle: Homepage der Autorin tanja-hanika.de

Meine Meinung

Zu viele Charaktere für zu wenig Buch

Mit einer Vielzahl von 8-9-10 Charakteren, mehreren Blickwinkeln und überraschenden Killer-Szenen in nur rund 180 Seiten wollte „Roadkill“ zu viel auf einmal. Dadurch wurde die Handlung verwirrend und es fehlte die Möglichkeit, sich wirklich mit den einzelnen Figuren zu identifizieren. Besonders irritierend waren einige Szenen, in denen der Killer scheinbar aus dem Nichts eine Höhle entdeckt und sich gruselige Ereignisse abspielen, die letztendlich keine Bedeutung für die Geschichte haben.

Mehrere Blickwinkel

Die Vielzahl der Blickwinkel führte dazu, dass die einzelnen Handlungsstränge nur oberflächlich erzählt wurden und keine richtige Spannung aufkommen konnte. Anstatt sich auf ein oder zwei Hauptstränge zu konzentrieren und diese intensiver auszuarbeiten, wirkte die Geschichte fragmentiert und zerstreut.

Rache

Ein weiterer Schwachpunkt war das überzogene Rache-Motiv eines der Charaktere am Ende des Buches. Es wirkte zu sehr aus dem Nichts und lenkte von der eigentlichen Handlung ab. Ich denke das Motiv der „hemmungslose Rache“ wie es auch in der Zusammenfassung erwähnt wird, sollte eins der wichtigsten Themen des Buches sein. In meinen Augen zündet die Wendung von der verantwortungsvollen und freundlichen Frau zur rachelüsternen und skrupellosen Freundin einfach nicht. Hätte die Autorin mehr Zeit darauf verwendet, die bestehenden Handlungsstränge zu vertiefen, hätte „Roadkill“ sicherlich mehr Spannung aufbauen können.

Die Freunde

Ein Handlungsstrang befasst sich mit drei Freunden, die den Wald für Geocaching besuchen und in den Schlamassel hineingezogen werden. Die Dynamik zwischen den Freunden war, was ich am Buch am meisten mochte. Die drei Freunde haben eine Persönlichkeit, es gibt viele Details wie sie zueinander stehen und welche Spannungen existieren. Von den drei hätte ich gerne mehr gelesen. 🙂

Fazit

Insgesamt war „Roadkill“ von Tanja Hanika für mich eine enttäuschende Achterbahnfahrt. Obwohl die Idee und das Setting vielversprechend waren, konnte die Umsetzung nicht überzeugen. Dennoch werde ich weiterhin gespannt auf die zukünftigen Werke der Autorin warten.

Empfehlen kann ich von der Tanja Hanika die Bücher „Redthorne Castle“ und „Zwilicht“. 🙂


Hinweise

Rezension: ©alienicious 2023

Ich habe das rezensierte Buch zu einem privaten Anlass geschenkt bekommen.

Eine Übersicht meiner Rezensionen findet ihr hier.