Podcast Recap – KW15-2026

Hallöchen zur Woche 15!

Diese Woche war geprägt von einem Phänomen, das ich an True Crime immer wieder spannend finde: Manche Geschichten sind so absurd, dass man sie sich kaum ausdenken könnte. Wie sagt man so schön: in einem Drehbuch würde man es zu absurd nennen und raus streichen.

Besonders hängen geblieben ist bei mir die Mordlust Folge über die Costa Concordia. Obwohl ich den Fall natürlich schon kannte, finde ich es immer wieder faszinierend, wie viele Entscheidungen aufeinander folgen mussten, damit aus einem Kreuzfahrturlaub eine der bekanntesten Schiffskatastrophen Europas werden konnte. Gerade solche Fälle interessieren mich oft mehr als zum Beispiel Raub und Diebstahl, weil sie zeigen, wie katastrophal menschliche Fehlerketten werden können.

Ebenfalls spannend fand ich die Folge von Friends in Crime über die sogenannten Chicago-Fälle. Bei den Mordfällen handelt es sich um Morde die von Frauen begangen wurden – was alleine schon ungewöhnlich ist. Und dann inszenieren sich die Frauen und die Gegebenheiten auch noch medienwirksam.

Diese Woche habe ich wieder ein paar ganz unterschiedliche Podcasts gehört, darunter auch die Zauberlaterne und Sternengeschichten. Beide Podcasts habe ich auch schon länger nicht mehr gehört.

Bei der Zauberlaterne habe ich die Folge über Little Shop of Horrors und Event Horizon gehört. Zwei Filme die ich selbst total gerne mag und die von Sebastian und Simon noch einmal ganz besonders unter die Lupe genommen wurden.

Insgesamt also eine Woche voller seltsamer Geschichten – verschwundene Sterne, sinkende Kreuzfahrtschiffe, medienwirksame Mordfälle und dämonische Raumschiffe. Genau die bunte Mischung an Themen, wegen denen ich Podcasts so gerne höre. <3

KW15 – 06.04.2026-12.04.2026 – Gehörte Episoden

Alliteration am Arsch:
AAA377 – „Bastis beste Biermolke“ 

Plot House:
#41 Im freien Fall – Der Fallschirmsprungmord

Sternengeschichten:
Folge 616: Verschwundene Sterne

Methodisch Inkorrekt:
Mi384 – „Die Zahnstocher sind gefallen“

Kack und Sachgeschichten (Free/Premium):
#348: Burn After Reading – Gesetz der Dummheit

Mordlust:
#100 Das Verbrechen, das mein Leben veränderte
#108 Die Todesfolge
#110 Costa Concordia: Die Verneigung
#111 Die Geiseln
#112 Verschleiert
#113 Die Krönung
#114 Mord på dansk
#115 Abbruch
#116 Gewalt erzeugt Gegengewalt
#117 Sterbenskrank?

Friends in Crime:
#19 Die Chicago-Fälle: Wenn Mord zur Show wird 

Die Zauberlaterne:
Little Shop of Horrors (Der kleine Horrorladen, 1986)
Event Horizon (1997)

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Podcast Recap – KW14-2026

Hallo zum Podcast Recap in der Woche 14,

Diese Woche war podcasttechnisch wieder abwechslungsreich. Zwar war mit Mordlust mal wieder eine ordentliche Portion True Crime dabei, aber daneben habe ich auch Zeit mit Wissenschaft, Geistern und Gruselgeschichten verbracht.

Ein Highlight der Woche war für mich die Ghostbusters-Folge der Kackis. Der zweite Teil der Mini Reihe mit Dag von SDP. Die Mischung aus Popkultur, Wissenschaft und Filmschissen.

Außerdem habe ich mehrere Folgen Methodisch Inkorrekt gehört. Der Podcast gehört seit langem fest zu meiner Rotation, auch wenn ich längst nicht jede wissenschaftliche Erklärung bis ins letzte Detail verstehe. Aber dafür ist es ja auch methodisch inkorrekt! Auch den „Laber“ Teil zu Beginn des Podcast mag ich immer sehr gern um einen Einblick bei Reini und Nicolas zu bekommen, was sie abseits der Wissenschaft beschäftigt.

Für etwas düsterere Unterhaltung sorgten diese Woche der NoSleep Podcast und Plot House. Besonders Plot House bleibt für mich ein Highlight, bei dem man nie so genau weiß, wohin die Reise eigentlich geht. Und der No Sleep Podcast hat mich diese Woche mit Creepy Pasta versorgt.

Und dann gab es noch Verbrechen von Nebenan mit dem Berliner Pokerraub. Einer dieser Fälle, die so absurd klingen, dass man fast vergessen könnte, dass sie tatsächlich passiert sind. Wobei ich sagen muss dass mich so Raub und Einbruck, oder auch Bankraube nie so arg interessieren.

Insgesamt also eine bunte Podcast-Woche mit viel True Crime, etwas Wissenschaft, Geisterjägern und einer Prise Horror.

KW14 – 30.03.2026-05.04.2026 – Gehörte Episoden

No Sleep Podcast:
S24 Ep1: NoSleep Podcast S24E01 

Alliteration am Arsch:
AAA376 – „Hilfreicher Hausmeister“ 

Plot House:
#40 Satans letzte Bastion auf Erden (mit Lézan)

Methodisch Inkorrekt:
Mi380 – „Löchriger Käse“
Mi382 – „Reisen ist kein Selbstzweck“ 
Mi383 – „Pi-Festwochen“ 

Kack und Sachgeschichten (Free/Premium):
#345: Ghostbusters – Die Wissenschaft | feat. Dag von SDP

Verbrechen von Nebenan:
#171 All In: Der Pokerraub von Berlin (mit Max Kruse)

Mordlust:
#104 Versuchskaninchen
#105 Knochenjob
#106 Besessen
#107 Wer schön sein will…

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Rezension: „Das Haus nebenan“ von Lynda Renham

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Rezension: "Das Haus nebenan" von Lynda Renham

Inhalt

Unsere neue Nachbarin wirkte anfangs freundlich, vielleicht ein wenig zu interessiert.
Doch inzwischen kennt sie Dinge, die sie unmöglich wissen kann.
Alle halten mich für paranoid – aber ich weiß, was sie wirklich will: mein Leben.
Und sie weiß genau, wie sie es bekommt.

Clare führt ein scheinbar perfektes Leben mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn. Doch als die neue Nachbarin, Sharni, einzieht, beginnt ihre Realität zu bröckeln. Kleine Gedächtnislücken werden zu beängstigenden Aussetzern, und hinter der anfänglichen Freundlichkeit von Sharni scheint eine dunkles Geheimnis zu stecken. Clare spürt, dass etwas nicht stimmt.

Warum sieht Sharnis Haus fast exakt so aus wie ihres? Woher weiß sie von ihren Medikamenten? Und warum interessiert sie sich so sehr für ihren Sohn?

Was als leises Unbehagen beginnt, wächst zu einem alles durchdringenden Misstrauen. Doch während Clare versucht, die Wahrheit hinter Sharnis Fassade zu entlarven, zweifeln alle um sie herum an ihrem Verstand. Ist Clare wirklich auf dem Weg in den Wahnsinn – oder ist Sharni genau das, wovor sie sich fürchtet?

(Quelle: Digital Publishers)

Meine Meinung

Das Haus von nebenan“ von Lynda Renham ist ein unangenehmer, psychologischer Thriller, der seine Spannung nicht aus großen Actionszenen zieht, sondern aus Zweifel, Misstrauen und dem schleichenden Gefühl, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimmt.

Im Mittelpunkt steht Clare, deren scheinbar perfektes Leben langsam auseinanderbricht, nachdem ihre neue Nachbarin Sharni auftaucht. Anfangs wird man als Leser sehr stark auf Clares Seite gezogen. Ihre Sorgen wirken nachvollziehbar, die kleinen Merkwürdigkeiten rund um Sharni beunruhigend. Man will den Ehemann rütteln und ihm sagen „Mach die Augen auf“, wenn er wieder einmal an Clare zweifelt. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto häufiger beginnt man an Clare selbst zu zweifeln – an ihrer Wahrnehmung, ihren Erinnerungen und daran, ob die Geschehnisse wirklich so passieren, wie sie sie erlebt.

Unzuverlässige Erzählerin

Gerade diese unzuverlässige Erzählweise fand ich unglaublich gelungen. Das Buch spielt permanent mit der Wahrnehmung der Leser. Man schwankt ständig zwischen „Sie hat absolut recht“ und „Vielleicht bildet sie sich das wirklich ein“. Dadurch entsteht eine starke psychologische Spannung und eine immer bedrückendere Atmosphäre. Die Paranoia wächst schleichend und sorgt dafür, dass man sich beim Lesen zunehmend unwohl fühlt.

Die Dynamik zwischen den Charakteren

Besonders spannend fand ich die Dynamik zwischen Clare, ihrem Mann und Sharni. Während Clare zunehmend verunsichert und misstrauisch wird, reagieren die Menschen um sie herum oft distanziert oder abweisend auf ihre Sorgen. Gerade ihr Mann wirkt über weite Strecken emotional abwesend und nimmt ihre Ängste kaum ernst, wodurch man als Leser irgendwann selbst beginnt zu hinterfragen, ob Clare tatsächlich reale Warnsignale erkennt oder sich immer weiter in ihre Gedanken hineinsteigert.

Sharni wiederum bewegt sich ständig zwischen freundlicher Nachbarin und unterschwelliger Bedrohung. Viele ihrer Handlungen wirken seltsam intim oder übergriffig, sind aber oft gerade noch plausibel genug, dass man sie nicht eindeutig einordnen kann. Genau daraus entsteht dieser unangenehme psychologische Effekt: Clare fühlt sich zunehmend isoliert mit ihren Ängsten, während ihr Umfeld ihre Wahrnehmung eher abschwächt als bestätigt.

Dadurch greift das Buch auch Themen wie Gaslighting und mangelnde Kommunikation auf. Nach außen wirkt vieles geordnet und normal, doch unter dieser perfekten Vorstadtfassade liegen Misstrauen, Unsicherheit und das Gefühl, emotional nicht ernst genommen zu werden.

Fazit

„Das Haus von nebenan“ lebt von seinem psychologischen Effekt auf die Leser. Dieses ständige Zweifeln, Hinterfragen und Miträtseln hat für mich extrem gut funktioniert und das Buch zu einem sehr spannenden Domestic Thriller gemacht.

Buchdetails:

„Das Haus von Nebenan“ von Lynda Renham
Digital Publishers – 02.12.2025 (Hier geht’s zur Verlagsseite🔗)
Hörbuch – 8:55 Std. – 18,95 €


Hinweise

Rezension: ©alienicious 2026

Das rezensierte Buch habe ich selber erworben.

Eine Übersicht meiner Rezensionen findet ihr hier. 🕮

Podcast Recap – KW13-2026

Hallo zu einem neuen Pocast Recap!

Diese Woche zurück aus dem Urlaub und hinein in neue aufregende Podcast Episoden.

In dieser Woche trat True Crime etwas in den Hintergrund und Vor allem Die Lage der Nation und die Kackis standen im Vordergrund.

Von den Kackis habe ich in dieser Woche direkt drei besondere Episoden gehört:
1. Eine Folge mit Dag von SDP ist IMMER ein Highlight! Denn Dag ist nicht nur Musiker sondern hat auch Germanistik studiert. Und damit glänzt er und geht dem Ursprung des Geistes auf den Grund!

2. Eine Crossover Laberfolge mit dem Gaming-Podcast Down to the Detail – Eine Reise in die Vergangenheit und ein Aufwachsen in einer noch analogen Welt. Diese Folge hat mir aus der Seele gesprochen, denn so wichtig das Internet heute ist, so froh bin ich persönlich auch OHNE Social Media und co. aufgewachsen zu sein.

3. Eine Bonusfolge mit Fab, vom Team Kirschwässerle: Fab schreibt an seinem Buch „Konvergenz“ und es kann nur gut werden!!

Neben den Kackis gab es noch zwei Episoden die mich besonders gefesselt haben: Die Plothouse Folge „Die verschwundenen Kinder von Chowchilla“ – einem sehr verrückten Fall. Und ein weiteres kleines Highlight war die Special Folge von Verbrechen von Nebenan: Nebenan Weltweit 3: Tod in Zimmer 348.

KW13 – 23.03.2026-29.03.2026 – Gehörte Episoden

Alliteration am Arsch:
AAA374 – „Cheezy Cheater“ 

Plot House:
#39 Die verschwundenen Kinder von Chowchilla

Kack und Sachgeschichten (Free/Premium):
#344: Ghostbusters – Die Filme | feat. Dag von SDP
BONUS: Fab hat ein Buch geschrieben – Konvergenz
#346: Die Millennial Abrechnung | feat. Down to the Detail

Lage der Nation:
LdN466 Epstein-Files: Wieso kaum ermittelt wird – trotz Hunderter Opfer (Co-Host: Anne Will)

LdN464 Koalition streitet über Vermögensverteilung: Kommt die Erbschaftssteuer für Reiche?

LdN463 Sozialstaat, aber richtig: Warum diese Reform uns retten kann

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Verbrechen von Nebenan:
Nebenan Weltweit 3: Tod in Zimmer 348

Podcast Recap 2026
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