Podcast Recap – KW18-2026

Hello Hello Freunde der gepflegten Podcast Unterhaltung in Woche 18!

Leute ich weiß nicht was ich sagen soll: Der Mordlust Marathon geht weiter! Diese Woche wieder mit 6 Episoden – aber lange geht das nicht mehr, dann habe ich aufgeholt und kann mich auch wieder anderen Themen widmen! Ich bin so hart am bingen!

Diese Woche waren zwei Episoden in meinem besonderen Fokus:
1. Plot House: Episode #43 Leymah Gbowee & der Aufstand der Frauen
2. Friends in Crime: Episode #21 Der falsche Sohn – Der Hochstapler Frédéric Bourdin

Die Plot House Folge über die Geschichte von Leymah Gbowee hat mich ganz besonders berührt. Es ist die Geschichte einer Frau, die sich mitten im Bürgerkrieg in Liberia nicht mit der Gewalt abfinden wollte. Gemeinsam mit vielen anderen Frauen organisierte sie friedliche Proteste und setzte sich unermüdlich für ein Ende des Krieges ein. Gerade weil sie keine Politikerin oder mächtige Persönlichkeit war, sondern eine ganz normale Frau, die sich entschied zu handeln, hat mich ihre Geschichte tief beeindruckt.

Der Fall von Frédéric Bourdin hat mich aus ganz anderem Grund verstört und sprachlos zurückgelassen: Es ist der Fall von einem Betrüger der sich als der verschwundene Sohn einer US Familie ausgibt. Und er wird in diese Familie aufgenommen. Da fragt man sich: Kann das wirklich sein? Wie hätte ich in dieser Situation reagiert? Siegen die starken Gefühle, dass der geliebte Mensch zurück gekehrt ist, über das kritische Denken? Spannend!

KW18 – 27.04.2026-03.05.2026 – Gehörte Episoden

Alliteration am Arsch:
AAA380 – „Frischer Fisch“

Plot House:
#43 Leymah Gbowee & der Aufstand der Frauen

Methodisch Inkorrekt:
Mi387 – „Unkonventionelle Erlebnisse“

Verbrechen von Nebenan:
#173 Die Abrechnung

Mordlust:
#129 Der Staat, der Feind
#131 Tödliche Wege zum Ziel
#132 Verbrechen en français
#133 Ich hab’s getan
#134 Dein, mein, unser Tod
#135 Blühende Beweise

Friends in Crime:
#21 Der falsche Sohn – Der Hochstapler Frédéric Bourdin

Podcast Recap 2026
alienicious.de

Hier geht’s zur Übersicht meiner Podcast-Recaps.

Podcast Recap – KW17-2026

Hallöchen zur Woche 17,

diese Woche war es wieder etwas ruhiger in meinem Podcast-Player.

Insgesamt habe ich nur sechs Episoden gehört, aber es war erneut eine schöne Mischung.

Mein Favorit war diesmal die neue Folge von Plot House: „Der Pornostar und das Krötengift“. Was für eine absurde Geschichte! Ich habe die Folge während meines 42-km-Mammutmarschs gehört und sie hat mich tatsächlich durch die heißen Mittagsstunden getragen.

Lottie erzählt darin die Geschichte des Pornostars Nacho Vidal und seiner späteren Karriere als spiritueller Begleiter. Er verspricht seinen Klienten Heilung und Selbsterkenntnis, und das mit fatalen Folgen. Eine Folge, die mich von Anfang bis Ende gefesselt hat.

In der neuen Extrafolge von Verbrechen von Nebenan: Weltweit 4 – Fahrt in den Tod geht es um einen Fall in Kenia. Solche Episoden höre ich besonders gerne, weil ich mich sonst überwiegend mit europäischen Fällen oder Fällen aus den USA beschäftige. Andere Perspektiven kennenzulernen und einen Einblick in die gesellschaftlichen Hintergründe anderer Länder zu bekommen, empfinde ich als sehr bereichernd. Es erinnert mich daran, wie begrenzt der eigene Blick auf die Welt manchmal sein kann.

Was ist aktuell euer Lieblingspodcast?

KW17 – 20.04.2026-26.04.2026 – Gehörte Episoden

Alliteration am Arsch:
AAA379 – „Abenteuer Achterbahn“

Plot House:
#42 Der Pornostar und das Krötengift

Methodisch Inkorrekt:
Mi389 – „Konstruktive Scham“

Kack und Sachgeschichten (Free/Premium):
#350: Shitmenge | Gas-Wasser-Scheiße

Verbrechen von Nebenan:
Nebenan Weltweit 4: Fahrt in den Tod

Mordlust:
#130 Gegen den Willen

Podcast Recap 2026
alienicious.de

Hier geht’s zur Übersicht meiner Podcast-Recaps.

Rezension: „Mount Dragon“ von Douglas Preston und Lincoln Child

Rezension: "Mount Dragon" von Douglas Preston und Lincoln Child

Inhalt

Dr. Guy Carson erhält die Chance seines Lebens: Für sechs Monate soll er in der streng abgeschotteten Forschungseinrichtung Mount Dragon arbeiten, wo der Gentechnik-Konzern GeneDyne an einem bahnbrechenden medizinischen Projekt forscht. Mitten in der Wüste von New Mexico angekommen, merkt Carson jedoch schnell, dass hinter den Mauern des Hochsicherheitslabors etwas gewaltig schiefläuft.

Gemeinsam mit seiner Assistentin Susanna Cabeza de Vaca beginnt er, seltsame Vorfälle und das Verhalten seiner Kollegen zu hinterfragen. Dabei geraten die beiden immer tiefer in eine Geschichte über wissenschaftlichen Ehrgeiz, ethische Grenzen und die Gefahren eines Fortschritts, den längst nicht mehr jeder kontrollieren kann.

Meine Meinung

Mit „Mount Dragon“ liefert das Autorenduo Preston und Child einen Wissenschaftsthriller ab, der sich gleichzeitig faszinierend und erschreckend anfühlt. Wie so oft bei dem Autorenduo spielen Wissenschaft, Technik und komplexe Zusammenhänge eine zentrale Rolle. Diesmal dreht sich alles um Gentechnik, künstliches Blut, Virenforschung und die Frage, wie weit der Mensch gehen darf, wenn er versucht, die Natur zu kontrollieren oder sogar zu verbessern.

Dr. Guy Carson

Im Mittelpunkt steht Dr. Guy Carson, ein Wissenschaftler, der einen vermeintlich prestigeträchtigen Job in einer abgelegenen Forschungseinrichtung mitten in der Wüste New Mexicos annimmt. Anfangs ist er begeistert von den Möglichkeiten, dem Hightech-Labor und der Forschung, doch schnell wird klar, dass hinter den Kulissen etwas gewaltig schiefläuft. Genau diesen langsamen Übergang von wissenschaftlicher Faszination zu unterschwelliger Bedrohung fand ich besonders gelungen. Preston und Child schaffen es sehr gut, dieses Gefühl der Isolation und des Kontrollverlusts aufzubauen: ein Hochsicherheitslabor mitten im Nirgendwo, Menschen, die sich zunehmend seltsam verhalten, und ein Virus, dessen Folgen niemand mehr wirklich einschätzen kann.

Macht und Gentechnik

Besonders spannend fand ich dabei, dass das Buch nicht einfach Gentechnik glorifiziert, oder als schlichtweg böse zeichnet. Stattdessen geht es viel um die ethischen Fragen dahinter. Was passiert, wenn wirtschaftliche Interessen schneller voranschreiten als wissenschaftliche Vorsicht? Wie weit darf Forschung gehen, wenn sie theoretisch Millionen Menschen helfen könnte? Und heiligt der Zweck irgendwann die Mittel? Gerade der Konflikt zwischen GeneDyne-CEO Brent Scopes und Charles Levine bringt diese Fragen gut auf den Punkt. Die beiden stehen sinnbildlich für zwei völlig unterschiedliche Sichtweisen auf Fortschritt: grenzenloser wissenschaftlicher Optimismus (und damit einhergehender Ruhm und Reichtum) gegen vorsichtige Skepsis gegenüber Eingriffen in die biologische Grundlage des Menschen.

Dabei spielt auch die Macht großer Konzerne eine wichtige Rolle. GeneDyne wirkt wie eine Firma, die sich selbst längst über moralische Grenzen hinweg definiert. Geld, Einfluss und wissenschaftlicher Ehrgeiz verschwimmen immer stärker miteinander. Gleichzeitig geht es aber auch um einzelne Menschen mit Rückgrat, die bereit sind, Karriere, Sicherheit oder sogar ihr Leben zu riskieren, um das Richtige zu tun.

Was ich an Preston und Child generell mag, findet sich auch hier wieder: diese Liebe zu wissenschaftlichen Details. Natürlich kann ich nicht beurteilen, wie realistisch die dargestellte Forschung tatsächlich ist, bzw. in welchen Teilen es mit realistischer wissenschaftlicher Forschung im Einklang steht, aber sie wirkt greifbar genug, um die Geschichte glaubwürdig zu machen. Das Buch erinnerte mich stellenweise auch stark an „The Andromeda Strain“ aus 1969 — dieses Zusammenspiel aus Wissenschaft, Katastrophenszenario und der Angst vor etwas, das der Mensch nicht mehr kontrollieren kann.

Trotzdem hat „Mount Dragon“ für mich auch einige Schwächen. Das Buch wirkt über weite Strecken etwas zerfasert, weil sehr viele Themen gleichzeitig angeschnitten werden. Neben der eigentlichen Geschichte um X-FLU und PurBlood geht es zusätzlich noch um indigene Abstammung, Machtkämpfe innerhalb des Konzerns, Liebesansätze zwischen Carson und DeVaca, Konflikte im Labor, persönliche Ideale und philosophische Fragen rund um Evolution und Fortschritt. Vieles davon ist interessant, wirkt aber alles in allem etwas erschlagend. Ich kann mich nicht hundertprozentig festlegen, ob es alles zu viel ist oder ein rundes Bild abgibt.

Die Flucht

Am meisten überrascht hat mich der zweite Teil des Buches. Ich hatte erwartet, dass der Fokus dauerhaft auf dem Labor, der Wissenschaft und dem psychologischen Zerfall innerhalb der Anlage liegt. Stattdessen entwickelt sich die Geschichte irgendwann zu einer langen Verfolgungsjagd durch die Wüste. Dort stehen plötzlich Überlebenskampf, Orientierung, Fährtenlesen und Flucht im Vordergrund. Das war zwar atmosphärisch durchaus spannend, zog sich für mich aber etwas zu sehr in die Länge. Der wissenschaftliche Thriller-Aspekt rückt dadurch zeitweise fast in den Hintergrund.

Technik in den 90ern

Auch merkt man dem Buch sein Alter an. Die Vorstellung von Technik, Überwachung und digitaler Kommunikation ist sehr stark von den 90ern geprägt. Das Cyberspace von Scopes klingt sehr diffus und wenig greifbar. Es ist mehr eine Zukunftsvision von Technik, als konkrete technische Idee. Gleichzeitig ist es fast erschreckend, wie aktuell viele der grundlegenden Themen geblieben sind. Diskussionen über genetische Manipulation, wirtschaftlichen Druck in der Pharmaforschung oder die Frage, wie weit Wissenschaft gehen darf, wirken heute teilweise sogar relevanter als damals.

Fazit

Insgesamt fand ich „Mount Dragon“ sehr unterhaltsam, wenn auch nicht ganz so fokussiert wie andere Bücher von Preston und Child. Der Roman hat starke Ideen, spannende wissenschaftliche Ansätze und eine bedrückende Atmosphäre, verliert sich aber manchmal etwas in seinen vielen Themen und den mehreren Handlungssträngen. Trotzdem mochte ich die Mischung aus Wissenschaftsthriller, Katastrophenszenario und Überlebenskampf — auch wenn nicht jeder Teil davon für mich gleich gut funktioniert hat.

Buchdetails:

„Mount Dragon – Labor des Todes“ von Lincoln Child und Douglas Preston
Audible – 20.12.2007 (Hier geht’s zur Verlagsseite🔗) (Original erschienen 1997)
Hörbuch – 19:09 Std. – ab 6,99€


Hinweise

Rezension: ©alienicious 2026

Das rezensierte Buch habe ich selber erworben.

Eine Übersicht meiner Rezensionen findet ihr hier. 🕮

Podcast Recap – KW16-2026

Hallöchen zum Podcast Recap in Woche 16,

Auch diese Woche – da wiederhole ich mich – war bei mir wieder stark von True Crime geprägt. Langsam wird es wirklich schwer zu behaupten, das sei nur eine Phase.

Besonders spannend fand ich die neue Folge von Verbrechen von Nebenan zum YOG’TZE-Fall. Obwohl dieser Fall bereits von vielen Podcasts / Formaten über die Jahre behandelt wurde, übt er auf mich immer wieder eine große Faszination aus. Vielleicht weil er besonders in den ersten Jahren so mysteriös erschien und sich als ein richtiges Rätsel entpuppt hat.
Die rätselhaften Umstände, die letzten Aussagen des Opfers und die Frage, welche Informationen tatsächlich gesichert sind und welche sich im Laufe der Jahre verselbstständigt haben, machen den Fall spannend. Gleichzeitig zeigt er auch, wie sehr Wahrnehmung, Zeugenaussagen, Interpretationen und die damalige Polizeiarbeit die Richtung der Ermittlung beeinflusst haben. Bei Verbrechen von Nebenan wurde der Fall aufgrund seines Abschlusses in 2025 thematisiert.
Also falls ihr den Fall noch nicht kennt, kann ich die Folge sehr empfehlen.

Bei Mordlust ging es wieder durch ganz unterschiedliche Fälle. Direkt 11 Episoden habe ich in dieser Woche gehört plus eine Frage-Runde-Episode. Hinter jedem Fall stehen völlig unterschiedliche gesellschaftliche Themen und menschliche Schicksale. Und ich finde besonders die juristische und gesellschaftliche Einordnung regt immer wieder dazu an, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Beispielsweise über Strafmaße oder Ähnliches.

Abseits von True Crime gab es natürlich noch die üblichen Begleiter: etwas Wissenschaft bei Methodisch Inkorrekt, Sonntags-Unterhaltung bei Alliteration am Arsch und bei den Kackis eine rasanter Flug durch die Welt von Top Gun.

Insgesamt also eine Woche mit vielen bekannten Stimmen auf den Ohren – und einem der rätselhaftesten Kriminalfälle Deutschlands, der mich auch nach all den Jahren interessiert.

KW16 – 13.04.2026-19.04.2026 – Gehörte Episoden

Alliteration am Arsch:
AAA378 – „Ungeplante Unterhaltung“

Methodisch Inkorrekt:
Mi386 – „Diamant-Priester“
Mi385 – „Nuckelpinne“ 

Kack und Sachgeschichten (Free/Premium):
HOSE RUNTER 11 – Jubiläumsparty und 1 Jahr Trennung
#347: Der Top Gun Afterburner

Verbrechen von Nebenan:
#172 Die letzte Botschaft: Der YOG`TZE-Fall

Mordlust:
#103 Der Kampf danach
#109 Die Nachbarn: Verbrechen von nebenan
#118 (Un)geschützt
#119 Das Martyrium einer Studentin
#120 Ein Angriff auf die Demokratie
#121 Lustmord
Die ???
#122 Memento
#123 Besonders verachtenswert
#124 Alles auf Rot
#128 Schlaf, Kindlein, schlaf…
#235 Eine unerträgliche Schmähung

Friends in Crime:
#20 Love-Scam – Der Physiker und das falsche Versprechen

Podcast Recap 2026
alienicious.de

Hier geht’s zur Übersicht meiner Podcast-Recaps.