Rezension: Die Penny-Archer-Reihe von G.S. Foster

Inhalt

Band 1 – Der Geist eines Psychopathen

Die gefallene Enthüllungsjournalistin Penny Archer nimmt aus Geldnot einen Ghostwriting-Job auf Hawaii an. Doch das abgelegene Strandhaus ihres Auftraggebers birgt eine düstere Vergangenheit voller Gewalt, Geheimnisse und übernatürlicher Ereignisse. Penny gerät immer tiefer in einen Horror aus Schuld, Wahnsinn und Geistern.

Band 2 – Der Dämon in den Dünen

Für ihren nächsten Auftrag reist Penny in ein abgelegenes Militärlager im syrischen Krisengebiet. Zwischen Krieg, Isolation und uralten Legenden entdeckt sie, dass unter dem Sand etwas lauert, das besser niemals geweckt worden wäre. Der Band verbindet Military-Thriller mit übernatürlichem Horror.

Band 3 – Die Bestie im Central Park

In New York wird Penny mit brutalen Mordfällen konfrontiert, die auf eine monströse Kreatur hindeuten. Während die Stadt von Angst erfasst wird, jagt sie ein Wesen, das scheinbar direkt aus einem Albtraum stammt. Besonders die düstere Großstadtatmosphäre steht hier im Vordergrund.

Band 4 – Der Vampir von Hollywood

In Los Angeles stößt Penny auf eine Reihe grausamer Vorfälle in der glamourösen Filmwelt. Hinter Ruhm, Reichtum und Schönheit scheint sich etwas Unsterbliches zu verbergen. Der Band spielt mit klassischen Vampir-Elementen, verpackt sie aber modern und brutal.

Band 5 – Der Satan von San Francisco

Penny gerät in einen Fall rund um okkulte Rituale und dämonische Kräfte. Während sich ein Tor zur Hölle zu öffnen droht, verschwimmen die Grenzen zwischen religiösem Wahn und echtem Übernatürlichem immer stärker. Einer der düstersten und apokalyptischsten Teile der Reihe.

Band 6 – Berlin Bloody Mary

In Berlin untersucht Penny eine Legende rund um Spiegel, Erscheinungen und die berüchtigte Bloody Mary. Was zunächst wie ein urbaner Mythos wirkt, entwickelt sich schnell zu einem tödlichen Albtraum. Der Schauplatz Berlin verleiht der Reihe dabei erstmals eine europäische Horror-Atmosphäre.

Meine Meinung

Die Protagonistin: Penny Archer

Penny Archer ist das Herzstück der Reihe: Die Protagonistin ist eine ehemalige Enthüllungsjournalistin, die beruflich abgestürzt ist, weil sie sich in einem Fall verhoben hat. In ihrem ersten Band nimmt sie ihre neue Professur auf und hält sich ab da als Ghostwriterin über Wasser.
Penny Archer ist für mich der Inbegriff einer klassischen Hörspiel Heldin. Sie hat auch Macken, sie ist auch mal erschöpft und sie weiß gar nicht wie ihr geschieht, aber sie stolpert fortwährend in die verrücktesten Situationen und befreit sich daraus.

Was Penny besonders auszeichnet, ist ihre Mischung aus Neugier, Mut und emotionaler Bodenständigkeit. Sie ist intelligent und hartnäckig, zweifelt aber auch an sich selbst und trägt sichtbar Narben aus ihrer Vergangenheit mit sich herum. Dadurch wirkt sie trotz der wilden Geschichten etwas menschlicher – selbst wenn um sie herum Dämonen, Monster oder Geister ihr Unwesen treiben.

Im Verlauf der Reihe entwickelt Penny sich immer weiter: von einer Frau, die vor allem ums Überleben kämpft, hin zu jemandem, der sich aktiv dem Übernatürlichen entgegenstellt.

Die (Hör)Buchreihe

Die Reihe zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie klassischen Horror mit Thriller-, Mystery- und Crime-Elementen verbindet. Die Bücher fühlen sich oft an wie eine Mischung aus übernatürlichem Horrorfilm, düsterem Krimi und Abenteuerroman – und für mich auch ein wenig wie die klassischen Hörspiele meiner Kindheit mit dem Monster of the week.

  • Jeder Band hat ein eigenes Horror-Thema:
    Jede Geschichte greift ein anderes Horror-Subgenre auf: Geisterhäuser, Dämonen, Monster, Vampire, Okkultismus oder urbane Legenden. Dadurch bleibt die Reihe abwechslungsreich und wirkt fast wie eine Horror-Anthologie mit durchgehender Hauptfigur.
  • Atmosphäre und Splatter:
    Die Bücher leben stark von ihrer Stimmung. Verlassene Orte, bedrohliche Landschaften, Isolation und unterschwellige Spannung spielen eine große Rolle. Gerade die Schauplätze – Hawaii, die Wüste, New York, Hollywood oder Berlin – prägen die jeweilige Geschichte enorm. Und neben der Atmosphäre sind die Bücher auch enorm brutal.
  • Eine klassische, aber coole Horror-Heldin:
    Penny Archer ist im Kern genau die Art von Protagonistin, die man in solchen Reihen einfach gerne begleitet: schlagfertig, hartnäckig, mutig und erstaunlich zäh. Auch wenn sie beruflich gefallen ist, mit Ängsten kämpft oder vom Übernatürlichen überfordert wird, stellt sie sich dem Horror immer wieder entgegen und übersteht selbst die schlimmsten Situationen. Gerade das macht die Reihe so unterhaltsam – Penny muss das Genre nicht neu erfinden, um als Hauptfigur zu funktionieren. Sie ist eine klassische Horror-Heldin, bei der man gerne mitfiebert.
  • Das Übernatürliche, Urban Legends:
    Viele Horror-Thriller spielen lange mit der Frage, ob ihre Handlung rational erklärbar ist. In der Penny-Archer-Reihe existieren Monster, Dämonen und Geister tatsächlich.
  • Moderne Horror-Vibes statt klassischer Spannungsaubau:
    Die Bücher setzen weniger auf intensivem Aufbau von Spannung und mehr auf modernen Horror mit Urban-Legends-, Mystery- und Cinematic-Feeling. Dadurch wirken sie leicht zugänglich und sehr bingebar.

Fazit

Mir hat die Penny Archer Reihe bisher wirklich gut gefallen. Die Bücher sind weniger ausgeklügelter Horror a la Hereditary, sondern mehr eine Anthologie aus gruseligen Horror Geschichten mit klassischen Motiven in einem leichtbekömmlichen und unterhaltsamen Rahmen verpackt.

Fortsetzung der Reihe

Zum Zeitpunkt meiner Rezension bin ich auf dem Stand vom Sommer 2025 und Band 6 der Reihe. Es sind bis jetzt noch zwei Bände gefolgt: Band 7 und 8, siehe unten.

Reihendetails:

Band 1: „Der Geist eines Psychopathen“ (31.01.2025)
Band 2: „Der Geist in den Dünen“ (28.02.2025)
Band 3: „Die Bestie im Central Park“ (28.03.2025)
Band 4: „Der Vampir von Hollywood“ (25.04.2025)
Band 5: „Der Satan von San Francisco“ (06.06.2025)
Band 6: „Berlin Bloody Mary“ (18.07.2025)
Band 7: „Der Ripper von Washington“ (29.08.2025)
Band 8: „Die Geister eines Psychopathen“ (17.10.2025)
Autor: G.S. Foster (Homepage)


Hinweise

Rezension: ©alienicious 2026

Die rezensierten Hörbücher habe ich selber erworben.

Eine Übersicht meiner Rezensionen findet ihr hier. 🕮

Podcast Recap – KW10-2026

Hallo zurück zu einer Woche voller Criiime!

Diese Woche war bei mir vor allem eines angesagt: True Crime. Ich habe mich komplett durch Mordlust gesuchtet und bin bald an dem Punkt angekommen, an dem ich tatsächlich auf neue Folgen warten muss. Ein gefährlicher Zustand!

Neue Podcasts

Außerdem habe ich ein paar neue Podcasts ausprobiert. Besonders spannend fand ich Coffee Stop mit den beiden Radprofis Jon Knolle und Johannes Adamietz. Die beiden sprechen über ihren Alltag als Profisportler und konzentrieren sich pro Folge auf ein bestimmtes Thema rund um den Radsport. Da ich aktuell selbst total im Radsport-Thema drin bin, fand ich den Podcast super interessant – einfach weil er so einen direkten Einblick in eine Welt gibt, mit der man sonst keine Berührungspunkte hat.

Dann habe ich noch Best Friends Back, Alright! angefangen, hauptsächlich wegen Stevie Wynne Levine, die ich über den YouTube-Kanal Good Mythical Morning kenne und unglaublich sympathisch finde. Nachdem sie dort aufgehört hat, wollte ich schauen, ob es noch andere Inhalte mit ihr gibt. Leider hat mich der Podcast selbst nicht so richtig überzeugt. Es ist eher ein klassischer Laberpodcast und dafür ist meine Podcast-Zeit inzwischen einfach zu begrenzt. Nicht, weil solche Podcasts schlecht wären – eher weil ich inzwischen sehr gezielt auswähle, womit ich meine Zeit verbringe.

Highlight

Mein absolutes Highlight diese Woche war aber mal wieder Geschichten aus der Mathematik. Dabei habe ich direkt gemerkt, wie sehr ich diesen Podcast eigentlich mag. Die Themen sind spannend, die Geschichten toll recherchiert und die Hosts unglaublich angenehm. Besonders schön finde ich, dass die mathematischen Konzepte verständlich erklärt werden, auch wenn sie etwas vereinfacht dargestellt werden. Aber man versteht den Punkt.

Vernachlässigt

Und dann habe ich seit langer Zeit mal wieder Geschichten aus der Geschichte mit den Historikern Daniel Meßner und Richard Hemmer gehört. Ich mag total, dass die beiden sich oft sehr spezielle, fast schon nischige historische Themen herauspicken. Die Chemie zwischen ihnen funktioniert richtig gut. Gleichzeitig sind die Folgen aber oft auch sehr informationsgeladen – und genau deshalb schiebe ich diesen riesigen Backlog immer ein bisschen vor mir her. Irgendwann will ich alles aufholen. Wahrscheinlich werde ich das nie schaffen.

Insgesamt also eine sehr volle Podcast-Woche, zu der ich viel zu sagen hatte, mit ziemlich unterschiedlichen Themen – von Mordfällen über Mathematik bis Profiradsport. 😀

KW10 – 02.03.2026-08.03.2026 – Gehörte Episoden

Coffee Stop – Der Radsport Deeptalk:
Leistungsgesellschaft Radsport

Best Friends Back, Alright!:
Beyoncé Stole Our Inside Joke | BFBA Episode 1 –  Premiere 

Alliteration am Arsch:
AAA372 – „Tolle Toleranz“ 

Geschichten aus der Mathematik:
Carl Friedrich Gauß und das himmlische Versteckspiel
Der Survivorship Bias und die Illusion des Erfolgs
Wie Guinness die Statistik geprägt hat

Geschichten aus der Geschichte:
GAG46: Aufstieg und Fall der Republik Ragusa

Lage der Nation:
LdN459 Ukraine-Diplomatie in Berlin, Russlands eingefrorene Milliarden, EU-Kommission will Verbrenner nach 2035 erlauben, „Lage Live“ ausverkauft, Ausschreibung: Lage sucht Sales-Profi, Feedback: Verweigerung und Wehrdienst, Verabschieden sich Linke von der Solidarität? (Prof. Steffen Mau, Soziologe, HU Berlin), Digitale Souveränität feat. Mastodon

Verbrechen von Nebenan:
#169 Tod im Kurpark

Mordlust:
#61 Perspektivwechsel
#75 Leibgericht
#76 Unterlassen
#77 Paranoid
#78 Du gehörst mir!
#79 Rassismus
#80 United States of Crime
#81 Die Spur auf dem Datenträger
#82 Süßes sonst gibt’s Saures
#83 Schwachsinnig?
#84 Fahrlässig
#85 Giftig
#86 Massenmord
#87 Krankhafte Fürsorge
#88 Stern am Justizhimmel
Xmas Xtra

Podcast Recap 2026
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Podcast Recap – KW09-2026

Hallöchen zu einem bunt gemischten Podcast Recap!

In dieser Woche war mein Podcast Programm so bunt gefächert wie lang nicht mehr.

Es war wirklich alles dabei: meine Stamm Podcasts von True Crime über Politik bis hin zu einem ganz neuen Podcast den ich diese Woche getestet habe: dem österreichischen Podcast „Darfs ein bisserl Mord sein?„.

In Darfs ein bisserl Mord sein? Erzählt Franziska Singer wöchentlich neue True Crime Fälle. Mir war die Podcasterin aus Verbrechen von Nebenan bekannt, und so wollte ich auch mal ihren eigenen Podcast testen. Bisher habe ich nur eine Folge gehört, aber die hat mir gefallen! Mich frustriert allerdings immer ein wenig wenn es um einen Cold Case geht. Das kann zum einen einladen um selber zu rätseln was es mit dem Fall auf sich haben kann, aber auf der anderen Seite steht keine Aufklärung und möglicherweise ein Mörder/Verbrecher der mit einer Tat davon gekommen ist.

Auch erwähnen möchte ich die Reihe „Verbrechen von Nebenan: Weltweit“. In dieser Woche habe ich die zweite Folge gehört und es ist spannend Fälle aus aller Welt zu hören.

KW09 – 23.02.2026-01.03.2026 – Gehörte Episoden

Darfs ein bisserl Mord sein?:
Episode 1: Mord an Ulrike R. – UNGELÖST

Alliteration am Arsch:
AAA371 – „Emotionale Erpressung“ 
AAA370 – „Wertstabiler Weinkühlschrank“ 

Plot House:
#38 Der Lasermann

Methodisch Inkorrekt:
Mi381 – „Monoemotional“ 
Mi379 – „Faule Elektronen“ 

Kack und Sachgeschichten (Free/Premium):
#342: Die Werner Beinhart Linguistik
Gedankenexkrement: Gestrandet im alten Rom

Lage der Nation:
LdN458 Neue US-Sicherheitsstrategie, Wehrdienst oder doch „verpissen“?, Altersgrenze für Social Media, Korrektur: Hebammen, Feedback: Klimaclub, Verbrauchertip für den Abschied vom Gas, Wie resilient ist die deutsche Justiz?

Verbrechen von Nebenan:
Nebenan Weltweit 2: Das Haus des Teufels

Mordlust:
#74 Im Namen der Ehre
#73 Mord an Bord
#72 Meurtre à la belge

Podcast Recap 2026
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Podcast Recap – KW08-2026

Hallo zum Podcast Recap, der Woche 8 in 2026!

Diese Woche war eine recht normale Podcast Woche mit einigen meiner Standard Podcasts: Lage der Nation, Kack und Sachgeschichten, Mordlust und Verbrechen von Nebenan.

Die wohl verrückteste Geschichte haben diese Woche Basti und Sprünky von Friends in Crime erzählt in ihrer Episode #16 „Killer Sheppard“. In dieser Folge erzählen sie die unerwartete Geschichte von Sam Sheppard. Er wurde erst wegen des Mordes an seiner schwangeren Frau schuldig gesprochen und zu einer Lebenslangen Haft verurteilt. Nach vielen Jahren in Haft wurde das Urteil aber als ungültig erklärt und Sheppard freigesprochen. Was er daraus machte: Er schuf eine Wrestling Karriere basierend auf seinem Leben!

KW08 – 16.02.2026-22.02.2026 – Gehörte Episoden

Kack und Sachgeschichten (Free/Premium):
Stuhlprobe: Horrorfilme / Geschlechtsverkehr (S03.06)
#341: SciFiTech – SETI & Astrobiologie

Lage der Nation:
LdN457 Renten-Showdown, Trump befiehlt Morde, Trump droht Venezuela mit Krieg, Polizeischutz für AfD in Gießen, Merz setzt Demonstranten mit AfD gleich, Hebammen-Vergütung gefährdet Geburtshilfe, Feedback zu Gasheizungen, EU will Gasimporte aus Russland beenden, Ermittlungen gegen Finanzverbrechen doch nicht erschwert

LdN456 Trump kolonialistischer „Friedensplan“, Streit um Russlands eingefrorene Milliarden, Zukunft der UN-Klimakonferenzen (Jennifer Morgan, Hertie School), Job-Center kommunizieren per App, Beschwerden gegen Post, Widerstand gegen Rentenreform, Gaspreis wird explodieren, Was Mietende gegen Gasheizungen tun können

Verbrechen von Nebenan:
#168 Der Chat-Freund

Mordlust:
#71 Rauschgift
#70 Auftrag: Mord
#69 Habgier

Friends in Crime:
#16 „Killer Sheppard“ – der Arzt mit dem Finishing Move 

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