Podcast Recap – KW26-2026

Hey zusammen zum wöchentlichen Podcast Recap!

Diese Woche war die Auswahl in meinem Podcast-Player erstaunlich ausgeglichen. Kein True-Crime-Marathon und auch keine Phase, in der ich mich komplett in ein einzelnes Thema verloren habe – stattdessen gab es einen bunten Mix aus meinen Stamm-Podcasts.

Trotzdem durfte True Crime natürlich nicht fehlen. Mit Mordlust, Verbrechen von Nebenan, Plot House und Friends in Crime war das Genre wieder stark vertreten. Was ich daran immer wieder mag: Obwohl sich alle mit wahren Kriminalfällen beschäftigen, fühlt sich keiner dieser Podcasts wie der andere an. Friends in Crime lebt von der lockeren Dynamik zwischen Basti und Sprünky, während Lottie bei Plot House ihre Geschichten fast wie einen Roman aufbaut und sich viel Zeit für Atmosphäre und den Spannungsbogen nimmt. Genau diese unterschiedlichen Erzählstile sorgen dafür, dass das Genre für mich nicht eintönig wird.

Mein Highlight der Woche war die neue Folge von Verbrechen von Nebenan: Nebenan Weltweit Das Monaco-Mysterium. Der Fall selbst ist schon außergewöhnlich, aber besonders gefallen hat mir, dass man ganz nebenbei auch einen kleinen Einblick in das Leben und die Besonderheiten Monacos bekommt. Solche Episoden erweitern den Blick über die Fälle hinaus und machen für mich einen großen Teil des Reizes dieser Reihe aus.

KW26 – 22.06.2026-28.06.2026 – Gehörte Episoden

Get Sleepy:
Loki and the Builder of Asgard (Norse Mythology #2)

Alliteration am Arsch:
AAA388 – „Wahrscheinlicher Weltuntergang“
AAA389 – „Amtlicher Austritt“ 

Plot House:
#49 Poyais – verloren im Paradies

Methodisch Inkorrekt:
Mi394 – „Wasserstoff Regenbogen“ 
Mi397 – „Gute Dörfer, schlechte Dörfer“ 

Kack und Sachgeschichten (Free/Premium):
#358: Die geilsten Soundtracks aller Zeiten – Teil 02 | mit Lars Hempel

Verbrechen von Nebenan:
Nebenan Weltweit 6: Das Monaco-Mysterium

Mordlust:
#238 Der Gesandte

Friends in Crime:
#25 Der Mann, der den Eiffelturm verkaufte

Podcast Recap 2026
alienicious.de

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Rezension: „Wild Robot“ von Peter Brown

Rezension: "Wild Robot" von Peter Brown - alienicious.de

Inhalt

Als das Robotermädchen Roz erstmals die Augen öffnet, findet sie sich auf einer wilden, einsamen Insel wieder. Wie sie dorthin gekommen ist und warum, weiß sie nicht. Das Wetter und ein wilder Bär setzen ihr übel zu, und Roz begreift, dass sie sich ihrer Umgebung anpassen muss, wenn sie überleben will. Also beobachtet sie, erlernt die Sprache der Tiere und entdeckt, dass Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sie weiterbringen. Viele würden das Blechmonster zwar am liebsten verjagen, aber Roz gibt nicht auf. Sie zieht ein Gänseküken auf, und endlich fassen die Tiere Vertrauen. Als Roz dann in großer Gefahr schwebt, stehen sie ihr als Freunde bei.
Quelle: Penguin Verlag

Meine Meinung

Eine Roboter strandet

Nachdem ein Container von Bord eines Schiffes ins Meer fällt, spült das Meer eine Ladung Roboter an den Strand einer abgelegenen Insel. Nur ein Roboter ist nicht zerschellt oder zerstört: Roz, eine weiblich programmierte Einheit, landet in einer Welt, fernab von Strom und Technik. Roz, die auf ganz andere Einsatzgebiete programmiert ist muss sich in dieser neuen Welt erst einmal zurechtfinden und ihren Platz suchen.

Gemeinschaft als Schlüssel zum Überleben

Anfangs ist Roz ein Fremdkörper. Die Tiere der Insel begegnen ihr mit Argwohn. Doch mit Geduld, Beobachtung und dem Erlernen ihrer Sprache wird aus der Maschine ein Teil der Gemeinschaft. Besonders zentral: die Beziehung zu Brightbill, einem süßen verwaisten Gänseküken, das Roz adoptiert. Auch andere Tiere – Gänse, Bären, Bieber – treten als Figuren mit Persönlichkeit auf, hilfsbereit, widerspenstig, neugierig oder streitlustig. Die Wildnis ist kein friedliches Idyll, aber sie funktioniert – wenn man zusammenhält.

Die zentrale Aussage ist: Überleben ist in dieser Welt von Gemeinschaft und Zusammenarbeit abhängig. Wenn man sich die Verantwortung teilt kann man ein gutes Leben führen.

Zwischen Natur und Maschine

Roz wird in eine Umgebung geworfen, für die sie eigentlich nicht gemacht ist und genau darin liegt die Stärke der Geschichte. Die Wildnis ist nicht romantisch verklärt: Tiere sterben, der Winter ist erbarmungslos, Nahrung ist knapp. Doch Roz begegnet der Natur mit Respekt. Sie greift so wenig ein wie möglich, sie versucht ihre Bewohner nicht zu stören. Sie beobachtet, versteht und hilft dort, wo es nötig ist.

Auch technisch gesehen ist Roz ein Paradox: Sie ist ein Produkt menschlicher Ingenieurskunst, aber sie ist – ganz im Gegenteil zum Mensch selbst – kein Störfaktor. Roz versucht ein Teil von dieser für sie neuen Welt zu werden.

Eine Metapher – klar, aber kindgerecht

Trotz aller Schlichtheit ist The Wild Robot mehr als eine Abenteuergeschichte. Es ist eine Metapher auf das Menschsein. Roz wird nicht durch einen Defekt menschlich, sondern durch Entscheidungen, durch Zuwendung, durch Verantwortung.
Ich stelle mir vor, dass das für Kinder eine starke Botschaft sein kann:
Du musst nicht perfekt sein, um dazugehören zu können.
Auch wenn du anders bist, kannst du Teil von etwas werden.
Verantwortung, Fürsorge und Gemeinschaft zählen mehr als Stärke oder Wissen.
Veränderung ist möglich – Schritt für Schritt.

Erwachsene können darin Fragen über KI, Umweltverantwortung, Identität und den Platz von uns Menschen in dieser Welt lesen – Kinder können eine Geschichte erleben, in der Respekt, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft von Bedeutung sind.

Fazit:

The Wild Robot ist für mich vor allem eine Geschichte darüber, wie Zugehörigkeit entsteht. Roz landet völlig fremd in dieser Welt und muss erst lernen, wie Zusammenleben überhaupt funktioniert – nicht über große Reden, sondern über Beobachtung, trial and error und Empathie. Gerade das hat mir gefallen.

Das Buch spricht viele große Themen an – Natur, Verantwortung, Gemeinschaft, Familie, Freundschaft, Empathie. Dabei findet das alles in einer mal süßen und manchmal ganz schön harten Rahmenhandlung statt. Von süßen Begegnungen zwischen Roz und einem Küken, bis hin zur erbarmungslosen Natur und Tod ist die Spannweite groß.

Ich glaube, das Buch funktioniert sowohl für Kinder als auch für Erwachsene gut. Hinter der einfachen Handlung steckt viel Wärme und eine schöne aber auch nicht unrealistische Vorstellung davon, wie Zusammenleben funktionieren kann, ohne dass das Buch dabei kitschig oder belehrend wird. Jeder kann einen Teil für sich raus ziehen, da wo er gerade steht.

Buchdetails:

„Wild Robot“ von Peter Brown (Englisch)
Gesprochen von: Kate Atwater
Erschienen 28.11.2023
Hörbuch – 4 Std. und 14 Min.


Hinweise

Rezension: ©alienicious 2026

Das rezensierte Buch habe ich selber erworben.

Eine Übersicht meiner Rezensionen findet ihr hier. 🕮

Podcast Recap – KW25-2026

Hallöchen zu einer mathelastigen Podcast Woche!

Diese Woche habe ich eine Menge Podcast Episoden gehört und mit zwei klaren Schwerpunkten: Mordlust und Geschichten aus der Mathematik.

Und heute möchte ich nochmal Geschichten aus der Mathematik in den Fokus nehmen. Es ist einer der entspanntesten Podcasts, die ich höre – allerdings nicht im Sinne von einschläfernd, sondern auf eine unglaublich angenehme Art. Die drei Hosts schaffen es, mathematische Konzepte verständlich zu erklären, obwohl sie ja im Podcast Format kein Bild zur Verfügung haben. Sie vereinfachen die Themen genau so weit, dass man dem Gedankengang gut folgen und den Kern der jeweiligen Idee verstehen kann, ohne das Gefühl zu haben, dass es der Verkürzung geschuldet zu unkorrekt wird.

Außerdem überrascht es mich immer wieder, wie jung viele der großen Mathematikerinnen und Mathematiker waren, als ihr außergewöhnliches Talent sichtbar wurde. Natürlich gibt es auch diejenigen, die erst später Berühmtheit erlangten, aber bei vielen beginnt ihre Geschichte schon in der Kindheit oder Jugend.

Diesmal haben mich besonders die Geschichte von Kurt Gödel und die ungewöhnliche Lebensgeschichte von Michael Atiyah beeindruckt.

Aber hört selbst. 🙂

KW25 – 15.06.2026-21.06.2026 – Gehörte Episoden

Get Sleepy:
Loki and the Dwarves (Norse Mythology #1)

Alliteration am Arsch:
AAA387 – „Lebloses Like“  🅴

Geschichten aus der Mathematik:
Filippo Brunelleschi und die Verkupplung von Kunst und Mathematik
Stefan Banach und der Zauber des Schottischen Cafés
Emmy Noether und das Team im Rücken
Michael Atiyah und die sensationelle Ankündigung
Kurt Gödel und die Grenzen der Logik
Aristoteles und der unermüdliche Forschungsdrang

Plot House:
#48 Der Exorzismus von Tanacu (mit Savvy)

Mordlust:

#227 Tödlicher Feldzug
#228 Ein wahrer König?
#229 Im Visier
#230 Die Ohnmächtigen
#231 Kein Entkommen
#232 Zu viel Mordlust?
#233 Hinter Gittern
#234 Göttlicher Auftrag
#236 Unter Eliten
#237 Immer am Monatsende

Podcast Recap 2026
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Podcast Recap – KW24-2026

Hallöchen zum nächsten Podcast Recap!

Nachdem man die letzten Woche etwas einseitig nennen könnte, ist diese Woche wieder mehr Abwechslung angesagt gewesen. Und es war auch ein neuer Podcast dabei.

Neuer Podcast Fund: Get Sleepy

Ich war auf der Suche nach geeigneten Inhalten, die ich vor dem Schlafengehen hören kann. Denn zu spannende Hörbücher, gruselige Hörspiele und spannende Podcasts sind nicht förderlich um in einen geruhsamen Schlaf abzugleiten.

Also habe ich mal geschaut was die Podcastwelt zu bieten hat. Meine erste Anlaufstelle war der berühmte Einschlafen Podcast. Der größte deutsche Podcast (würde ich sagen), der sich genau an diese Zielgruppe wendet. Tobi hat eine super angenehme Stimme und ist ein guter Begleiter zum Einschlafen.

Ich wollte jedoch lieber einen englischen Podcast finden. Irgendwie finde ich es total angenehm etwas Englisches zu hören zum Einschlafen. Und da bin ich auf den Get Sleepy Podcast gestoßen. Ich würde sagen eine gute Empfehlung zum Einschlafen, denn viel habe ich nicht mitbekommen. 😀

Highlight der Woche

Ich fühle mich als ob ich mich wiederhole, aber mal wieder ist mir die neue Folge #47 Antoinette & der Amokläufer vom Plot House Podcast am allermeisten im Gedächtnis geblieben, weil es so eindrücklich erzählt ist.

In der Folge geht es um Antoinette Tuff, die 2013 einen Amoklauf an einer Grundschule in Georgia, USA, verhindern konnte. Dabei ist sie in einer unglaublichen Ausnahmesituation ruhig geblieben und hat die Situation deeskaliert. Obwohl sie selber als Geisel genommen wurde und mit einer Waffe bedroht wurde, hat sie den Notruf getätigt und den jungen Mann beruhigt. Eine sehr heftige und spannende Geschichte mit einer sehr besonderen Heldin.

KW24 – 08.06.2026-14.06.2026 – Gehörte Episoden

Get Sleepy:
Thor and the Cauldron of Hymir (Norse Myths #5)

Alliteration am Arsch:
AAA386 – „Super Signal“

Plot House:
#47 Antoinette & der Amokläufer

Kack und Sachgeschichten (Free/Premium):
#357: Das Wunder von Bern

Verbrechen von Nebenan:
#176 Die rätselhaften Bilder

Mordlust:
Mordlust: 17.07.
#223 Die drei Schmetterlinge
#224 Die Mitbewohnerin
#225 Die neue Mutti
#226 Im Netz der schwarzen Witwe

Friends in Crime:
#24 Kultur oder Kacke 

Podcast Recap 2026
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