Podcast Recap – KW33-2026

Hallöchen zum neuen Podcast Recap,

Habe ich es mit der Schwarzen Akte übertrieben?

Was soll ich sagen: Kann ja gar nicht sein. Waren ja nur 19 Folgen diese Woche.

Ich bin bei Die schwarze Akte inzwischen komplett im Binge-Modus angekommen. Die Folgen hören sich einfach unglaublich gut weg und ehe man sich versieht, ist schon wieder die nächste dran. Dazu kommt die große Bandbreite an Fällen: Vom Bermudadreieck von Vermont über das Verschwinden von Flug MH370 bis hin zu diversen Mordfällen von Australien bis Amerika war diese Woche wirklich alles dabei.

Dabei habe ich völlig random hinten und vorne gleichzeitig angefangen. Auf der einen Seite mag ich es die Folgen in der richtigen Reihenfolge zu hören, aber auf der anderen Seite will ich auch ein wenig up to date bleiben und deshalb habe ich einfach von beiden Seiten angefangen. 🙂

KW33 – 10.08.2026-16.08.2026 – Gehörte Episoden

Die schwarze Akte:
#8 Das Bermudadreieck von Vermont – Verschwunden im Bennington Triangle
#9 Halt nicht an – Die dunkle Gestalt auf der Bray Road
#10 Einfach in Luft aufgelöst – Wo ist Flug MH370?
#296 Tödliche Nähe – Der mysteriöse Tod der Linda K.
#297 Lost in New York. Das rätselhafte Verschwinden der Millionenerbin Dorothy A.
#298 Schatten über Algete – Wer tötete Eva?
#299 Zu Tode geliebt – Das Albtraum Au-pair Molly M.
#300 Unsere längste True Crime Folge EVER feat. Food Crimes
#301 Der Horrorhof in Indiana – Der Fall Belle G.
#302 Das Grauen ohne Gesicht – Der Cleveland Torso Mörder
#303 Tödliche Stille im Outback – Auf der Suche nach Peter
#304 One-Night-Stand mit einer Psychopathin
#305  Er lauert im Gebüsch – Der Bullseye Killer
#306  An dieser Stadt klebt der Tod – Der Missoula Mauler
#307 Sie wollte ein Foto und bekommt den Tod – Der Fall Kimberly P.
#308 Vor deinem Zelt lauert die Gefahr – Der Albtraum-Urlaub für Lindy C.
#309 Gib Acht, auf wen du dich einlässt – Der frühe Tod der Rosemarie N.
#310 Wehe du redest – Wer bricht zuerst das Schweigen? (Corinna M.)
#321 Das inszenierte Ende der Adrienne S.

Das Universum:
DU158 – Technosignaturen im Farbraum

Mordlust:
#246 Die leere Wiege

Podcast Recap 2026
alienicious.de

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Rezension: „Die letzte Arche“ von Joshua Tree

Rezension: "Die letzte Arche" von Joshua Tree - alienicious.de

Inhalt

Die klinische Psychologin Marlene Richter erhält eine Einladung von einem mysteriösen Milliardär: Sie und tausend weitere Experten verschiedenster Fachrichtungen werden an Bord eines Luxusliners gebeten. Dort angekommen, überschlagen sich die Ereignisse: Der Himmel verdunkelt sich, selbst die Sterne erlöschen – und der Gastgeber der Reise scheint es vorhergesehen zu haben. Während die Erde langsam zufriert, der Wind abebbt und die Wellen verschwinden, werden geheimnisvolle Koordinaten zur letzten Hoffnung der Passagiere. Doch das laut Seekarten leere Gebiet ist nicht das einzige Geheimnis an Bord: Wieso sind die untersten sieben Decks versperrt? Wieso hat jeder Passagier einen persönlichen Brief des Milliardärs erhalten, will aber nicht darüber sprechen? Und was werden sie bei den Koordinaten finden?
Quelle: Argon Verlag

Meine Meinung

Eine Einladung zu einer exklusiven Kreuzfahrt. Tausend Passagiere. Ein milliardenschwerer Gastgeber. Und schon früh das Gefühl, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt.

Genau dieses Gefühl macht für mich einen großen Teil der Faszination von Die letzte Arche aus. Das Buch beginnt wie ein Rätsel. Warum wurden diese Menschen ausgewählt? Was verfolgt Marcus Chen wirklich? Und warum scheint niemand genau zu wissen, worauf er sich hier eigentlich eingelassen hat?

Besonders mulmig wurde es für mich in dem Moment, als klar wird, dass sich auf dem Schiff nicht einfach wohlhabende Kreuzfahrtgäste befinden, sondern Wissenschaftler:innen, Psycholog:innen, Ingenieur:innen und Expert:innen unterschiedlichster Fachrichtungen. Plötzlich wirkt die Reise nicht mehr wie ein luxuriöser Ausflug, sondern wie ein sorgfältig zusammengestelltes Projekt. Gleichzeitig stellte ich mir immer wieder die Frage, wie realistisch es eigentlich ist, dass so viele hochkarätige Spezialist:innen einer Einladung eines Milliardärs folgen würden.

Die Arche

Das Schiff wirkt wie ein eigenes kleines dystopisches Biotop. Es gibt die oberen Decks und die unteren Decks, zwei Welten, die kaum Berührungspunkte haben und teilweise sogar gegeneinander arbeiten. Jeder scheint Informationen zurückzuhalten, verschiedene Gruppen verfolgen ihre eigenen Interessen und als Leser versucht man ständig herauszufinden, wer eigentlich was weiß.

Dunkelheit

Einer der stärksten Aspekte des Romans ist für mich die Dunkelheit. Nicht als Kulisse, sondern als Bedrohung. Als Sonne, Sterne und Orientierungspunkte verschwinden, wird einem plötzlich bewusst, wie verloren Menschen auf dem offenen Ozean eigentlich sind. Erst in dieser Situation wird greifbar, wie viel Oberfläche der Erde von Wasser bedeckt ist und wie abhängig wir von Licht, Navigation und vertrauten Bezugspunkten sind. Die Dunkelheit wirkt dabei nicht nur äußerlich. Sie kriecht in die Gemüter der Passagiere erst als mulmiges Gefühl, später buchstäblich in Form von Kälte. Viele kennen das Gefühl, im Winter müde oder antriebslos zu werden. Das Buch nimmt diesen Gedanken und steigert ihn ins Extreme: keine Sterne, kein Horizont, keine Aussicht auf Besserung, keine Hoffnung.

Gleichzeitig hat mich der Roman stellenweise auch frustriert. Es werden sehr viele Fragen aufgeworfen, aber nur wenige beantwortet. Was genau ist passiert? Warum verhalten sich die Naturgesetze plötzlich anders? Was steckt hinter Chens Plan? Und warum erreicht – bei all der akribischen Vorbereitung der Arche – ausgerechnet seine entscheidende Nachricht nicht die Menschen? War das Absicht? Manche dieser offenen Punkte haben meine Neugier geweckt, andere fühlten sich eher wie bewusst zurückgehaltene Informationen an.

Science Fiction

Interessant fand ich auch meinen Gedanken zur Einordnung als Science-Fiction-Roman. Gefühlt liest sich das Buch wie Science Fiction, tatsächlich gibt es im ersten Band aber erstaunlich wenige klassische Science-Fiction-Elemente. Die Arche selbst ist zwar gewaltig und erinnert an ein Generationenschiff oder einen futuristischen Bunker zum Erhalt der Menschheit, technologisch bewegt sich vieles jedoch noch in einem Bereich, der nicht weit von unserer Gegenwart entfernt ist.

Die eigentlichen Science-Fiction-Fragen entstehen eher im Hintergrund. Was ist mit Sonne und Sternen passiert? Warum scheinen physikalische Gesetzmäßigkeiten nicht mehr zu funktionieren? Gibt es eine künstliche Ursache? Oder steckt etwas völlig anderes dahinter? Das Buch liefert darauf noch keine Antworten, legt aber die Grundlagen für größere Ideen.

Fazit

Am Ende fühlt sich Die letzte Arche deshalb weniger wie ein abgeschlossener Roman an, sondern wie der sehr groß angelegte Auftakt einer Trilogie. Die Reise der Figuren beginnt gerade erst und die eigentlichen Geheimnisse liegen noch vor ihnen.

Das ist gleichzeitig meine größte Kritik und der Grund, warum ich weiterlesen möchte. Die vielen offenen Fragen, die verschiedenen Lager auf der Arche und die zahlreichen Figuren mit ihren eigenen Plänen und Absichten können durchaus verwirrend sein. Trotzdem hat mich das Buch neugierig gemacht. Ich möchte wissen, was hinter der Dunkelheit steckt. Ich möchte wissen, was Marcus Chen wirklich geplant hat. Und ich möchte herausfinden, ob die Reihe für all die Fragen, die sie hier aufwirft, auch überzeugende Antworten liefern kann.

Buchdetails:

„Die letzte Arche“ von Joshua Tree (Band 1)
Argon Verlag – 10.11.2025 (Hier geht’s zur Verlagsseite🔗)
Hörbuch – 9:49 Std.


Hinweise

Rezension: ©alienicious 2026

Das rezensierte Buch habe ich selber erworben.

Eine Übersicht meiner Rezensionen findet ihr hier. 🕮

Podcast Recap – KW32 2026

Hallöchen zum wöchentlichen Podcast Fazit,

Ein neuer True-Crime-Podcast im Köcher

Letzte Woche hatte ich ja noch geschrieben, dass ich nach meinem abgeschlossenen Mordlust-Marathon dringend einen neuen True-Crime-Podcast brauche. Ich glaube, ich habe ihn gefunden: Die schwarze Akte.

Und das Beste: Es gibt über 300 Folgen, die ich jetzt nach und nach hören kann.

Der Stil ist dabei etwas anders als beispielsweise bei Mordlust. Die Folgen sind kürzer und die Fälle sehr vielfältig und international. Dafür wird weniger ins Detail gegangen, zum Beispiel bei Ermittlungen oder Verurteilungen oder dem jeweiligen Rechtssystem. Der Schwerpunkt liegt für mich stärker auf der Geschichte des jeweiligen Falls und weniger auf einer gesellschaftlichen Einordnung. Ich mag den Stil bisher sehr gerne und habe direkt ordentlich Folgen weggearbeitet.

Eine Reise durchs Weltall

Auch bei Das Universum habe ich meinen Rückstand weiter aufgeholt. Ich merke gerade wieder, wie sehr ich den Podcast als Ausgleich zu True Crime mag. Galaxien, Mars und schwarze Löcher sind dann doch eine angenehme Abwechslung zu Mord, Entführung und Betrug.

Sommerpause spürbar

Langsam merke ich allerdings, dass wir mitten in der Podcast-Sommerpause angekommen sind. Gefühlt haben inzwischen alle meine Standardpodcasts aufgehört, neue Folgen zu veröffentlichen. Verständlich – aber für meinen Podcast-Player natürlich eher ungünstig.

Ein bisschen Tour de France gab es deshalb auch wieder. Ich hänge inzwischen zwar ziemlich hinterher, aber ich arbeite mich langsam durch den Tourfunk.

Und da komme ich zu meiner Frage an euch: Welche Sportpodcasts könnt ihr mir empfehlen? Egal ob Radsport oder andere Sportarten – ich brauche Nachschub für die Sommerpause!

KW32 – 03.08.2026-09.08.2026 – Gehörte Episoden

Die schwarze Akte:
#11 Die Gesichter von Bélmez – Wenn der Küchenboden plötzlich Augen hat
#12 Totenstille im Leuchtturm – Was ist das Geheimnis von Eilean Mòr?
#13 Das Tal der toten Männer – Warum fehlen ihnen die Köpfe?
#311 Wann kommt Mama nach Hause? Der Fall Arlene F.
#312 Du bist nirgends sicher – Der Regenmantel-Killer
#313 Per Anhalter in den Tod – Die Münsterland-Morde
#314 Der Prophet des Todes – Jim J. und der Peoples Temple
#315 Öffne ihm nicht die Tür – Der Vierfachmord von Rupperswil
#316 Miete für eine Leiche – Die japanische Geisterwohnung
#317 Er wartet im Wald auf dich – Das Monster von Tirol
#318 Ein Familienimperium am Abgrund – Die Murdaugh-Morde
#319 Sie erkennt den toten Sohn im TV – Warum muss eine ganze Familie sterben?
#320 Ein Brief, der alles verändert – Cathys verzweifelte Suche nach ihrer Tochter

Sportschau – Tourfunk:
6. Etappe: Klare Verhältnisse am Tourmalet
5. Etappe: Kooij kontert Kanter
4. Etappe: Das Märchen des Torstein Træen

Plot House:
#53 Vom Leben & mysteriösen Tod eines Rapstars

Das Universum:
DU157 – Das Leben der Galaxien im Neubaugebiet
DU156 – Mit Abkürzung zum Mars
DU155 – Seltsame Chemie am Mars

Methodisch Inkorrekt:
Mi402 – „Moralisch flexibel“ 

Kack und Sachgeschichten (Free/Premium):
BONUS: Malärchenstunde Live 2026

Lage der Nation:
LdN483 „Lügenfritz“: Opfern wir die Meinungsfreiheit, um Politiker zu schützen?

Verbrechen von Nebenan:
Nebenan Weltweit 7: Das Monster von Kičevo
#180 Wie ein Hund

Mordlust:
#245 Herr über Leben und Tod

Friends in Crime:
#28 Allein im Bärenwald 

Podcast Recap 2026
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Rezension: „Juniper Hill“ von Devney Perry

Rezension: "Juniper Hill" von Devney Perry - alienicious.de

Inhalt

Es ist der fünftschlimmste Tag ihres Lebens, als Memphis in Montana ankommt. Mit ihrem kleinen Sohn auf dem Rücksitz einmal quer durchs Land zu ziehen ist mit Abstand das Verrückteste, was sie je gemacht hat. Aber vielleicht muss sie jetzt verrückt sein, um noch mal neu anzufangen? Auch wenn das bedeutet, dass sie ihr privilegiertes Leben zurücklässt und von nun an als Hausmädchen im Eloise Inn arbeitet.
Am fünftschlimmsten Tag ihres Lebens trifft Memphis aber auch auf Knox Eden – einen der attraktivsten Männer, den sie je gesehen hat. Knox ist ein gefeierter Gourmet-Koch … und ihr Vermieter. Mit seinem Dreitagebart, den tätowierten Oberarmen und seiner direkten Art ist er alles, was sie will, aber nicht haben kann.
Denn am allerschlimmsten Tag ihres Lebens muss Memphis lernen, alle Träume aufzugeben. Und dazu gehört auch der Traum von einem Leben mit Knox.

Quelle: Audible/Saga Egmont

Meine Meinung

Obwohl mich Teil 1: Indigo Ridge schon nicht komplett überzeugen konnte, habe ich mit Juniper Hill trotzdem weitergemacht. Irgendwie sind diese Bücher eben genau das: seichte Unterhaltung für zwischendurch. Nicht besonders tiefgründig, aber leicht konsumierbar. Leider hat Band 2 für mich aber eher gezeigt, dass die Reihe einfach nicht meinen Geschmack trifft.

Idylle

Geblieben ist zwar die ruhige, idyllische Kleinstadtatmosphäre von Quincy, die durchaus gemütlich wirkt und deren Natur wunderschön ist. Der Kriminalfall aus Band 1 fällt diesmal allerdings komplett weg, stattdessen steht Memphis mit ihrer Vergangenheit und ihrem Familiendrama im Mittelpunkt. Das Problem ist nur: Mich hat das emotional überhaupt nicht erreicht.

Generell fand ich die Figuren erneut ziemlich blass. Vor allem die Liebesgeschichte konnte ich nur bedingt nachvollziehen. Dass Knox sich so liebevoll um Memphis’ Sohn kümmert und dadurch natürlich automatisch ihr Herz gewinnt, soll vermutlich besonders emotional wirken — für mich fühlte sich das aber eher wie eine sehr einfache Abkürzung für Nähe an als wie eine wirklich spannende oder tiefgehende Beziehungsentwicklung.

Memphis

Dazu kommt, dass Memphis zwar erst als Frau dargestellt wird, die unbedingt alleine klarkommen und unabhängig sein möchte, am Ende aber doch wieder genau das klassische Romance-Paket bekommt: Familie, Sicherheit, Haus, Hochzeit, Kinder, versorgt sein. Auch wenn sie einen eigenen Anteil hat wird ihr letztlich sehr viel von außen gegeben, statt dass sie sich tatsächlich selbst etwas aufbaut. Und genau diese Vorstellung von Glück — Ehe, Kinder, heile Familienidylle — zieht sich wieder so stark durch das Ende, dass es mich eher frustriert hat als emotional mitzunehmen. Die starke Fokussierung auf die Mutterrolle ist einfach etwas, womit ich persönlich überhaupt nichts anfangen kann.

Fazit

Ich verstehe, warum viele Menschen solche Bücher mögen. Die Atmosphäre ist warm, gemütlich und emotional sicher. Man weiß ziemlich genau, was man bekommt, und wenn man diese Art von Familienbild romantisch findet, funktioniert das wahrscheinlich auch wunderbar. Für mich persönlich war Juniper Hill aber eher der Punkt, an dem ich gemerkt habe, dass ich mit der Reihe nicht weitermachen möchte.

Buchdetails:

„Juniper Hill“ von Devney Perry, Die Edens, Band 2
Saga Egmont – 07.10.2025 (Hier geht’s zur Verlagsseite🔗)
Hörbuch – 9:26 Std.


Hinweise

Rezension: ©alienicious 2026

Das rezensierte Buch habe ich selber erworben.

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